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Autor:Felix Schreiner
Datum:23.11.2007
Views:1944
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Flötenruf und Lautenklang – Urlaub in Ägypten


Wer eine Reise nach Ägypten plant, der hat schon eine gewisse Vorstellung von dem Land, das in erwartet, wenn er schließlich aus dem klimatisierten Flugzeug steigt. Heiß wird es sein, fremdartig und orientalisch. Beinahe meint man schon im Hintergrund diese Musik zu hören.... diese eigenartigen Flötenklänge, die sofort an Bauchtanz und Schlangenbeschwörung denken lassen...
Doch was zeichnet ägyptische Musik eigentlich aus?
Auf jeden Fall ist sie sehr alt, nämlich gut 5000 Jahre. Und trotzdem kann man sie auch heute noch auf den Plätzen und Straßen hören. Welche andere Musikrichtung kann das schon von sich behaupten? Welchem Instrumentenklang die Pharaonen lauschten, lässt sich von den zahlreichen heute noch erhaltenen Wandmalereien und Steinmeißelungen ableiten. Darauf sind natürlich die Flöten zu sehen, aber auch Harfen, Trommeln, Oboen, Leiern, Lauten...
Dennoch ist das, was man heute im Ägypten Urlaub zu hören bekommt, kein rein ägyptisches Produkt. Besonders in den nachchristlichen Jahrhunderten konnte sich die Tonkunst fremden Einflüssen kaum verschließen und so schlichen sich Spuren des Byzantinischen, des Persischen und des Arabischen ein. Gerade letztere Inspiration erwies sich als außerordentlich prägend.
Selbst die heutige Popmusik, die natürlich auch im Land am Nil längst Fuß gefasst hat, integriert nur allzu gerne arabisch-ägyptische Klänge in ihren Sound. Ein Beispiel dafür ist eine äußerst tanzbare Musikrichtung, die „Al-Jil“ genannt wird und die im Laufe der 70'er Jahre entstand.





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