Der Name entstammt dem Sprachgebrauch der Adygeer und heißt übersetzt brennendes Wasser. Dieser Begriff charakterisiert die Wirkung des bekannten Schwefelwassers von Macesta. Wenn man mit dem Wasser in Berührung kommt, spürt man ein angenehmes Prickeln und es entsteht eine leichte Rötung der Haut.
Es heißt, dass man mit diesem Wasser über 150 Leiden mit Erfolg behandeln kann. Allerdings muss man sich in Macesta behandeln lassen, weil man das Wasser nicht konservieren kann. Denn schon kurz nach dem Austritt des Schwefelwassers ändern sich die chemischen Werte und die erhoffte Wirkung des Wassers ist nicht mehr gegeben.
Insofern ist es nicht verwunderlich, dass Macesta durch seine schwefelwasserstoffhaltigen Mineralquellen zu einer Art Wallfahrtsort geworden ist. Viele Menschen erhoffen sich Linderung oder Heilung ihrer Krankheiten. Es ist also durchaus möglich, wenn man für seinen Urlaub Sotschi gebucht hat, ihn mit einer Bäderkur in Macesta zu verbinden. Der Ort ist gut auf Kurbetrieb eingestellt. Es empfiehlt sich aber, beim Arztgespräch einen Dolmetscher hinzuzuziehen, damit es keine Verständigungsschwierigkeiten gibt und die optimale Behandlungsstrategie abgestimmt werden kann. Je nach der Art der Erkrankung werden Bäderkuren, Duschen, Inhalationen oder Trinkkuren verordnet.
Wer allerdings nur mal eine Schnupperstunde absolvieren möchte, ist nicht gern gesehen. Da kann es schon passieren, dass derjenige fortgeschickt wird, denn das bringt niemandem etwas. Manchmal ist es auch nötig, die Kur ein- oder mehrere Male zu wiederholen. Das ist individuell ganz unterschiedlich. Doch die Hauptsache ist doch schließlich, dass man seine Gesundheit wieder erlangt.
Spaziergänge in den zahlreichen Parks von Sotschi oder auch eine Wanderung über die Bergwiesen von Krasnaya Polyana unterstützen die Heilung durch die gesunde Luft.