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| Infos zum Artikel | | Autor: | Patrick Berger | | Datum: | 08.01.2012 | | Views: | 50 |  |
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Für Einsteiger: CFD DemoDie “Contracts for Differenz” sind Derivate, die außerhalb der Börse gehandelt werden. Der Trader wettet dabei auf fallende oder steigende Kurse von Aktien, Rohstoffen, Währungen und Ähnliches. Der Händler besitzt die Aktien nicht selbst, sondern spekuliert auf deren künftige Entwicklung. Somit kann der Trader auch von fallenden Kursen profitieren – nicht nur von steigenden, wie es bei Aktien der Fall ist. CFDs unterliegen keiner Laufzeitbeschränkung. Um herauszufinden, ob CFDs die passende Anlageform für das eigene Vermögen sind, sollte man sich zuerst einmal ein kostenloses und unverbindliches CFD Demo zulegen.
Auf dem virtuellen CFD Demo Konto werden reale Marktbedingungen nachgeahmt. Man erhält ein virtuelles Startkapital, mit dem Transaktionen durchgeführt werden können. So kann man sich nach und nach mit der Trading Software, der Benutzeroberfläche und den diversen Tools auseinandersetzen. Geführte Plattformtrainings bieten Einsteigern Unterstützung um sich mit dem CFD Handel vertraut zu machen. Nur kostenlose CFD Demo sollten in Anspruch genommen werden – fast alle seriösen Broker bieten diese zum Nulltarif an. Erst nach dieser Testphase sollte man sich in den Realtime-Handel wagen – für Frischlinge ohne Börsen- und Markterfahrung sind CFDs nichts.
Die Differenzkontrakte bieten einige Vorteile: Eine transparente Preisbildung, kein Zeitwertverfall (wie bei Optionsscheinen), geringe Kapitalbildung, der den sogenannten „Hebeleffekt“ nach sich zieht (mit geringem Einsatz kann einen große Wirkung erzielt werden sprich viel Volumen bewegt werden) und geringe Transaktionsgebühren. Doch die Risiken sollten nicht unterschätzt werden – CFDs wurden nicht von ungefähr lange Zeit vor allem von Spekulanten (Daytrader und Intradaytrader) gehandelt. Entwickelt wurden die Produkte in England, um die Stempelsteuer auf Aktientransaktionen zu umgehen. Anleger handelten die CFDs eben einfach „Over The Counter“ – also außerbörslich. Erst Ende der 1990er-Jahre wurde in Großbritannien der Handel mit CFDs auch für Privatkunden zugelassen. Heute werden sie in ganz Europa gehandelt. In Deutschland unterliegt der Gewinn aus dem CFD Handel der Abgeltungssteuer.
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