
Das Artikelverzeichnis
Für Premium Autoren
| Infos zum Artikel | | Autor: | Carmen | | Datum: | 29.12.2011 | | Views: | 292 |  |
| Bewertung |  | |  |
|
| | 
Unerfüllbarer WunschDie Suche nach dem richtigen Vornamen für das werdende Menschenkind kann ganz schön stressen. Der Wunsch nach einem Unbekannte Namen bleibt aber aus zwei plausiblen Gründen ein unerfüllbarer Wunsch. Wenn ein Vorname gesucht wird, muss er schon irgendwo vorher genannt worden sein und in Deutschland gibt es dazu noch Regularien, wie ein Mensch benannt werden darf.
Der gewünschte Vorname für das Neugeborene muss beim Standesamt angemeldet werden. Ist dieser Name für das Kind schädlich, weil es dadurch der Lächerlichkeit preisgegeben wäre, kann der Standesbeamte die Gerichte anrufen zur Entscheidung. Gängige Praxis ist, dass beim ersten Vornamen eher bekannte Namen problemlos akzeptiert werden. Weitere Vornamen werden dann auch bei weniger bekanntem Ursprung genehmigt. Weniger bekannte Vornamen könnten zum Beispiel in der Bibel gefunden werden, weil diese heutzutage weniger studiert wird. Damit wäre die Seltenheit ziemlich sicher. Eine weitere Möglichkeit könnte die Erinnerung an untergegangene Kulturen sein. Hier steht nur das Problem, wie man an derartige Namen authentisch herankommt.
Überlieferungen hat auch jemand aufgeschrieben oder einfach erfunden. Beispiele hierfür wären Atlantis mit seinen Herrschern oder amerikanische Indianerstämme. Der kreativste Weg wäre natürlich, einen Vornamen einfach selbst zu erfinden. Um später keine unschöne Situation zu erleben, kann das Standesamt schon vor der Geburt kontaktiert werden.
|
|