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| Infos zum Artikel | | Autor: | Sonja Ritz | | Datum: | 13.12.2011 | | Views: | 204 |  |
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Kultur for freeIn Dortmund etabliert sich ein gemeinnütziger Verein namens Kulturloge e.V. Er arbeitet zusammen mit kulturellen Einrichtungen, wie Theatern und sorgt dafür, dass Menschen mit geringem Einkommen auch in den Genuss dieser Kulturstätten kommen.
In Deutschland leben viele Bürger von der Stütze. Von dem geringen „Einkommen“ sind gerade ein mal die nötigsten Lebensmittel zu besorgen. Von Kino- oder gar Konzert- und Theaterbesuchen ist gar nicht zu träumen. Kulturloge e.V. existiert bereits in Berlin und Marburg seit längerer Zeit. In Dortmund konnten immerhin schon 1400 kostenlose Tickets zu kulturellen Veranstaltungen an den Mann und an die Frau gebracht werden. Auch die kooperierenden Kulturstätten profitieren von der Zusammenarbeit. Die Konzerte und Aufführungen, die nicht vollkommen ausverkauft werden konnten, füllen sich so doch noch bis auf den letzten Platz, was auch vor dem zahlenden Publikum einen besseren Eindruck macht. Künstler müssen nicht mehr vor halbleeren Rängen auftreten und die Leute, die sich für die kulturellen Ereignisse interessieren, können diese auch besuchen, unabhängig ob sie sich eine solche Eintrittskarte leisten könnten oder nicht.
Kulturloge ist ein wundervoller Verein, der dafür sorgt, dass die Lücke zwischen Arm und Reich nicht noch größer wird. Damit stehen nicht Finanzen im Vordergrund, sondern lediglich Interessen. Wenn man den ärmeren Bevölkerungsschichten Kultur und damit auch einen Teil der Bildung vorenthält, werden sie und ihre Kinder nie eine Chance haben aufzusteigen und später einmal eine bessere Stellung zu haben.
Kritiker meinen, man sollte keine Perlen vor die Säue werfen, denn Menschen aus der unteren Bevölkerungsschicht haben oft ein geringeres Bildungsniveau und somit wenig Interesse an hochanspruchsvollen Theatervorstellungen oder Opern. Dem kann die Initiatorin Antonia Illich überhaupt nicht zustimmen und plant laut Dortmund Anzeigen bereits eine Ausdehnung auf das ganze Ruhrgebiet. In Dortmund arbeitet sie momentan mit 30 Kulturpartnern zusammen.
Letztendlich muss man der Verdummung der Bevölkerung entgegenwirken und arbeitslosen Menschen, die im Leben keine echte Aufgabe haben, fördern und nicht mit sogenanntem „Hartz IV-Fernsehen“ bestrahlen. Man muss Interessen wecken und genau das tut Kulturloge e.V.
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