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Autor:Thomas von Arx
Datum:06.12.2011
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Mittel der Entfernung bei brüchigen Plättli

Plättli besitzen normalerweise eine enorme Strapazierfähigkeit. Falls allerdings aus Versehen auf jene etwas Massives herunterfliegt, so können freilich ebenso Keramikplatten früher in die Brüche gehen.
Wie ist es aber möglich, selbst ein zerrissenes oder einen Bruch erlittenes Plättli bestmöglich zu ersetzen?
Nach Meinung von Keramikplatten-Verlegern lässt sich zumindest solch ein brüchig gewordenes Plättli von jeglicher einigermaßen handwerklich begabten Person von alleine ersetzen – falls man noch die identische Platte zum Austausch besitzt. Daher ist es immer ratsam, sobald man das eigene Haus mit neuwertigen Plättli ausstattet oder selber ausstattet eine minimale Platten-Reserve hinzuzukaufen, wenn unerwarteterweise ein einzelnes brüchig werden sollte.
Erst die Fuge wegmachen, anschließend das brüchige Plättli
Vorab sollte man nun an dem brüchigen Plättli auf jeden Fall die Fuge ausnahmslos wegmachen, weil unter Umständen infolge noch existierender Spannungszustände nebenan liegende Plättli kaputt gehen können. Aus diesem Grund sollte man dafür in jedem Fall ein Spezialwerkzeug verwenden, was zu folgender Tätigkeit passt wie z.B. ein sogenanntes Mehrzweckgerät. Schließlich hat man dadurch ohne Probleme die Möglichkeit die Plättli ganz und gar herauszulösen. Danach ist es unbedingt ratsam sowohl mit einem Hammer als auch mit einem Spitzmeißel, anfangend vom Plättli-Mittelpunkt hin zur Außenseite, die Platte herauszuklopfen. Da aus dem Plättli üblicherweise zusammen mit einem Keramikplatten-Kleber direkt mit dem drunter seienden Estrich-Boden ein äußerst gutes Gebilde entsteht, kann das Herausklopfen der Platte oft eine bestimmte Zeitspanne in Anspruch nehmen. Ebenfalls sollte man äußerst sorgsam eine derartige Tätigkeit durchführen, weil dadurch auch ganz einfach anliegende Platten brüchig werden können. Vorausgesetzt man hat das zerbrochene Plättli schlussendlich derart zur Gänze weggemacht hat, ist es ratsam, alle Kleber- sowie Fugenüberreste zu entfernen. Darauf ist es möglich einen passgenauen neuartigen Kleber auf den Bodenbelag zu machen und die neue Keramikplatte mit den anderen anzugleichen. Falls dabei Platten-Kleber in die Fuge gelangen sollte, dann ist es unbedingt ratsam diesen nachfolgend wieder zu beseitigen.
Etwaige Fugenrückstände beseitigen und gegebenenfalls Fugenfarben anpassen
Wenn der Platten-Kleber ausreichend hart geworden ist, kann man mit dem Verlegen der Fugen anfangen. Ausgezeichnet lässt sich jenes mit einem Gummiwischer realisieren. Wenn die Mörtelbatzen anfangen fest zu werden, lassen sich daraufhin problemlos noch mögliche aufgetretene Mörtelreste mit warmem Wasser und einem Hausschwamm wegmachen. Für die Angleichung der Fugenfarbe hat man die Möglichkeit, falls nötig, im Voraus etwa dem Fugenmörtel beispielsweise noch Aschestückchen beizugeben, um bei ihm eine schwarze Gestalt zu erreichen.
Wenn die Arbeit fertig ist, wird die eingesetzte Keramikplatte einem selber sodann vorkommen, als ob jene schon stets mit den übrigen an diesem Platz gelegen hat.






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