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Infos zum Artikel
Autor:Maria Schröder
Datum:05.12.2011
Views:62
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Steve Ballmer launcht neue CRM Lösung

Microsoft Chef Steve Ballmer präsentiert seit Januar 2011 online die neuste Generation von CRM Lösungen. CRM steht für Customer Relationship Management und bietet eine Vielzahl von IT-Lösungen für Unternehmen an, die seit dem globalen Launch am 20. Januar 2011 unter anderen von Ballmer persönlich erläutert werden.

Der unter dem Spitznamen Monkeyboy bekannte Steve Ballmer ist für seine extravaganten öffentlichen Auftritte bekannt. Online-Portale wie YouTube sind gefüllt mit seinen medienwirksamen und manchmal recht außergewöhnlichen Firmenauftritten. Titel wie „Steve Ballmer going crazy“ und „Steve Ballmer going crazy again“ dokumentieren eine Vielzahl der unkontrollierten Wutausbrüche des Titanen der Computerbranche.

Bereits in den 70er Jahren lernte der 1956 in Detroit geborene Steve Ballmer an der Harvard-Universität, wo er Mathematik und Ökologie studierte, Bill Gates kennen. Ein Aufbaustudium brach er ab, als Bill Gates, der ebenfalls das Studium in der Zwischenzeit abgebrochen hatte, ihm 1980 einen Job bei Microsoft anbot. Ballmer stieg als 24. Microsoft-Mitarbeiter in die Firma ein und hat sich seit dem vom kleinen Angestellten bis an die Spitze gearbeitet. 1998 wurde er Präsident des Microsoft-Konzerns, seit dem Jahr 2000 ist er Vorstandsvorsitzender von Microsoft und Nachfolger von Bill Gates.

Umso erstaunlicher sind seine temperamentvollen Auftritte bei Firmenpräsentationen. So fühlt man sich eher an einen Rockstar während eines Konzerts als an einen milliardenschweren Vorstandsvorsitzenden erinnert, der völlig außer Atem nach minutenlangem Anheizen der Massen kaum noch genügend Luft hat, um ein „I love this company!“ zu grölen. Ganz untypisch für einen Mann in seiner Position zeigt sich Ballmer mit gebleckter Zunge und schneidet dümmliche Grimassen. Er redet sich in Rage, ballt Fäuste, zeigt das Victory-Zeichen, wirft mit Stühlen um sich und tobt so lange über die Bühne bis sein Hemd von dunklen Schweißflecken gezeichnet ist.

Doch die Rechnung geht auf: Die Marketingstrategie Ballmer funktioniert. Er verkauft ein Image. Er verkauft Begeisterung und Leidenschaft und signiert auch vor laufenden Kameras deutlich amüsiert das MacBook eines Fans. Der Vergleich mit der zweiten Lichtgestalt der Branche Steve Jobs liegt natürlich ohnehin auf der Hand. Der Spiegel nennt Ballmer „den Microsoft-Propheten“, der Computer für „richtige Männer“ macht. Ganz im Gegensatz zu der distanziert kühlen, mondänen und kultivierten Art mit der Apple Gründer Steve Jobs seine Ware an den Mann bringt.

Im Rahmen des Launch der neuen CRM Lösung sind leider keine neuen Geschichten über Ballmers einzigartige Auftritte, seine lockeren Sprüche und ungewöhnlichen Methoden zu berichten. Sehr wahrscheinlich darf man aber schon wieder gespannt darauf warten, was der nächste Internetfilm über Ballmer zu bieten hat. Unterhaltsam wird es auf jeden Fall!





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