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| Infos zum Artikel | | Autor: | Charalabos Tsilimekis | | Datum: | 22.11.2011 | | Views: | 80 |  |
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Demokratischer ErziehungsstilKinder an die Macht, so sang es bereits Herbert Grönemeyer. Für viele ein absurder Gedanke, doch es steckt mehr Wahrheit dahinter, als man denken mag. Kinder unterscheiden sich zudem gar nicht besonders von Erwachsenen. Welcher Erwachsene hört schon gerne, wenn er angeschrien wird? Ebenso ergeht es Kindern. Wenn sie geschlagen und angeschrien werden, dann lernen sie überhaupt nichts, sondern reagieren nur noch stumpf. Gewalt hat daher in der Erziehung – aber auch sonst – nichts zu suchen. Ein Kind muss sich frei entwickeln können. Wenn Eltern nun möchten, dass das Kind doch bestimmte Benimmregeln lernt – was nicht verkehrt sein kann – dann müssen sie es nicht einfach nur aussprechen, sondern vor allen Dingen auch vorleben. Wie kann man einem Kind schon plausibel erklären, dass es nicht rauchen soll, wenn man selber stetig zum Glimmstängel greift.
Wer also Respekt von seiner Kindern einfordert, der muss auch eine respektable Person sein und sich den Respekt verdienen. Dieser Respekt muss aber auch den Kindern entgegen gebracht werden. Ein wesentlicher Bestandteiler des demokratischen Erziehungsstils. Ein demokratischer Erziehungsstil bedeutet, dass die Kinder eine Stimme haben, genauso wie jeder andere in der Familie auch. Sie dürfen ihre Meinung sagen, was dazu führt, dass sie sich selber Gedanken machen. Sie dürfen auch mit abstimmen. Natürlich haben die Eltern ihrer Verantwortung wegen das letzte Wort, doch Kinder haben genauso Bedürfnisse, die mitgeteilt werden. Bei diesem Erziehungsstil geht es aber vor allem darum, dass sich Eltern und Kinder gegenseitig zuhören.
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