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Infos zum Artikel
Autor:Charalabos Tsilimekis
Datum:22.11.2011
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Die zwei Seiten von Filmrezensionen

Der Kritiker hat doch eigentlich einen schönen Beruf. Er sieht sich einen Film kostenfrei an und darf hinterher nach Herzenslust darüber berichten, wie es ihm gefällt. Ganz so einfach ist es nicht, denn immerhin darf nicht jeder Kritiker kostenlos schauen. Zum anderen steckt dahinter durchaus ein Sinn. Der Kritiker gibt wieder, wie ein Film in einem größeren Maßstab zu sehen ist, was durchaus interessant ist. Zum anderen soll er aber auch eine Empfehlung abgeben, ob nun der Film gut oder eben schlecht ist. Allerdings muss auch gesagt werden, dass gerade das Internet jede Menge Filmrezensionen auftauchen, doch die wenigsten davon halten selber einer Kritik stand.

Die Qualität lässt oft zu wünschen übrig. Filmrezenzionen ergeben nämlich erst dann einen Sinn, wenn sie nicht nur aus einer persönlichen Meinung resultieren. Ablästern oder in den Himmel loben sind zwei Extreme, die beide nicht zu einer guten Kritik loben. Es darf schon der eigene Geschmack enthalten sein, doch immer auch mit einer distanzierten Sicht auf den Film. Filmrezenzionen sollten also mit Vorsicht gelesen werden und man sollte sich im Zweifel dann doch lieber selber noch ein Bild von einem Film machen. Denn oftmals ist der eigene Geschmack und dessen Ausdrucksweise eben nicht deckungsgleich mit den Worten einer Filmrezenzion.









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