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| Infos zum Artikel | | Autor: | Max Neugebauer | | Datum: | 22.11.2011 | | Views: | 58 |  |
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Chlorella – Gutes aus der NaturBereits der us-amerikanische Biochemiker Melvin Calvin erforschte vor Jahrzehnten die Photosynthese der Süßwasseralge Chlorella. Er wurde für seine Ergebnisse 1961 mit dem Nobelpreis geehrt. Die Alge Chlorella gehört vermutlich zu den ältesten Lebensformen auf unserem Planeten, denn sie existierte schon vor rund 3,5 Milliarden Jahren. Durch ihren hohen Gehalt an Chlorophyll speichert sie die Kraft der Sonne hervorragend. Ein weiterer Vorteil der Süßwasseralge ist ihre vermutlich ungeschlechtliche Vermehrung, die es ihr ermöglicht, sich jeweils in exakter Kopie eines Elternteils zu reproduzieren, sofern sie nicht mutiert.
In Deutschland wird die besondere Mikroalge seit 1999 untersucht und gehalten. Die zuständige Anlage in Klötze/Altmark verfügt über ein rund 500 Kilometer langes Glasröhrensystem. Die kugelförmigen Zellen von Chlorella liegen darin einzeln vor und haben selbst einen Durchmesser von gerade einmal zwei bis zehn µm (Mymeter, ein 1000stel Meter). In der mehrschichtigen Zellwand der Algen sind polymere Kohlenwasserstoffketten eingelagert. Die grüne Färbung der Mikroorganismen wird durch die zwei Farbstoffe Chlorophyll a (blaugrün) und Chlorophyll b (gelbgrün) bestimmt. Als gerne verwendeter Bestandteil von Lebensmitteln hat die Alge inzwischen mehr als nur wissenschaftliche Bedeutung. Verwendung findet sie auch als Nahrungsergänzungsmittel und in Kosmetika.
Chlorella nimmt die Kraft der Sonne durch ihre extrem hohe Chlorophyllkonzentration besonders effizient in sich auf und speichert diese. ß-Karotin, genanntes Chlorophyll und verschiedenste Vitamine sind nur einige Beispiele für die positiv verwendbaren Stoffe, die ganz natürlich in der Alge vorkommen. Dazu kommen noch Spurenelemente, die acht essentiellen Aminosäuren sowie Mineralstoffe. Diese Komplexität an guten Inhalten wirkt sich in Nahrungsergänzungsmitteln positiv auf das menschliche Wohlbefinden aus. Das vitalitätssteigernde Potential der Mikroorganismen war schon früher in unterschiedlichsten Kulturen bekannt. In einer Zeit, in der viele Menschen sich auf die Natur zurückbesinnen, gewinnt auch die Süßwasseralge eine ganz neue Beliebtheit. Sie birgt die Chance, auf ganz natürlichem Wege all das Gute zu liefern, das uns sonst nur die Chemie verspricht.
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