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| Infos zum Artikel | | Autor: | Peer Gynt | | Datum: | 17.11.2011 | | Views: | 74 |  |
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Das wichtige Blut in der NabelschnurDie Nabelschnur spielt vor allem während der Schwangerschaft eine sehr wichtige Rolle als Zufuhr von allem, was das Kind im Bauch braucht. Doch das Nabelschnurblut wird nach der Geburt erstaunlich wenig beachtet. Meist wird ganz klassisch von Vater die Nabelschnur durchgeschnitten, der blutige Wurm danach als unappetitlich sofort entsorgt und recht achtlos weggeworfen. Ungefähr eine Tasse Blut befindet sich im Durchschnitt in der Nabelschnur, wenn sie abgeschnitten wird. Dabei wird immer bekannter, dass im Nabelschnurblut sehr viel Potential und ungeahnte Heilkräfte stecken.
Es wird auch als Plazentarestblut bezeichnet und zeichnet sich vor allem durch die darin enthaltenen Stammzellen aus. Diese Stammzellen aus dem Nabelschnurblut können insbesondere das blutbildende System wieder herstellen und sind deshalb eine optimale Waffe gegen Krankheiten wie Leukämie - sofern sie ordnungsgemäß gekühlt und nicht einfach weggeworfen werden. Dafür muss aber auch eine richtige Aufwahrung direkt nach der Geburt in der Stammzellenbank bzw. Nabelschnurblutbank stattfinden. Besonders häufig werden eingefrorene und aufbewahrte Stammzellen aus Nabelschnurblut später als Spende verwendet, aber Eltern haben so auch die einmalige Möglichkeit, einen eigenen Vorrat als Reserve für ihr neu geborenes Baby anzulegen. Über 10000 Kranke wurden bereits erfolgreich mit Stammzellen aus Nabelschnurblut behandelt, was den Erfolg dieser recht neuen Entdeckung wirkungsvoll zeigt.
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