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| Infos zum Artikel | | Autor: | Patrick Berger | | Datum: | 11.10.2011 | | Views: | 167 |  |
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Schulferien in Deutschland - Bayern 2012Endlich Ferien! Pünktlich zum 1.August ist es so weit und die Schulferien Bayern 2012 beginnen, und mit ihnen auch die erste große Urlauberreisewelle in den Süden. Exakt dreiundvierzig Tage lang kommen die bayrischen Schüler dann in den Genuss des süßen Nichtstuns. Doch wie kommt die deutsche Ferienordnung eigentlich zustande?
Eine Länderarbeitsgruppe der so genannten KMK, der ständigen Konferenz der deutschen Kultusminister, trifft sich in einem bestimmten Rhythmus und stimmt über die Sommerferienzeiten der Länder ab. Zwar ist eine Mindestdauer von sechs Wochen für den Sommer festgelegt, bei der zeitlichen Planung wird jedoch darauf geachtet, dass nicht für alle deutschen Kinder dieselben Ferienzeiten gelten. Damit soll eine vernünftige Steuerung der Verkehrsströme in die Urlaubsgebiete sichergestellt werden.
Weihnachts-, Oster- und Pfingstferien überschneiden sich oft, die Herbstferien variieren hingegen wieder von Bundesland zu Bundesland. Im Jahr 2011 wurden für Bayern auch die so genannten Frühjahrsferien eingeführt, die jeweils mit Rosenmontag beginnen. 2012 wird dies der 7.März sein. Die Herbstferien 2012 finden vom 31.10. bis 05.11. statt, die Weihnachtsferien vom 27.12. bis 05.01.2013 und die Osterferien vom 18. bis 30.04. Pfingsten fällt nächstes Jahr auf Mitte Juni, die Pfingstferien dürfen damit vom 14.06. bis 25.06.2012 genossen werden.
Dieser Verteilung der Schulferien Deutschland über das ganze Jahr dient dazu, den Kindern und Jugendlichen immer wieder kleinere Lernpausen zu verschaffen. Studien haben ergeben, dass vier bis sechs Lernpausen im Sommer ausreichen, um den Schülern die nötige Erholung zu verschaffen. Längere Sommerferien wären sogar kontraproduktiv, da mit der Zeit auch sehr viel Wissen verloren geht und der Kopf sich zu sehr an den Ferienrhythmus gewöhnt. Dadurch fällt die Umstellung umso schwerer und der Lernerfolg bleibt aus. Stetig wiederkehrende, kürzere Pausen sind hingegen förderlich für den Erholungswert, ohne sich dabei negativ auf die Aufnahmebereitschaft der Kinder auszuwirken. Insofern hat man mit der Ferienordnung in Deutschland eine gute Lösung für Lehrende und Lernende gefunden.
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