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Infos zum Artikel
Autor:Max Fink
Datum:06.10.2011
Views:113
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Professionelle Rasenpflege

Egal ob Heimgarten, Parks, offene Sport- und Golfplätze oder mittlerweile sogar Hausdächer – eins gesunde, grüne durchgehende Rasenfläche ist immer ein Hingucker. So manchen packt das Thema Rasen derart an der eigenen Ehre, dass Hobbygärtner einen großen Teil ihrer Freizeit dem eigenen Rasen widmen.
Wohlhabende Fußballvereine gehen soweit die Rasenflächen in den eigenen Stadien im Winter unterirdisch zu beheizen. Aufgrund der ungleichmäßigen Wind und Lichtverhältnisse der Sportarenen gehen manche gar soweit den Rasen nur während der Spiele ins Stadion zu transportieren. Mittels High-Tech-Beförderungsschiene kann die komplette Fläche außerhalb der Spielzeiten unter den Tribünen aus dem Stadion herausgefahren werden. Nur dort bekommt das Spielfeld gleichmäßig Wind und wird flächendeckend mit Sonnenlicht versorgt.

Hobby- und Heimgärtner müssen für ein sattes und vitales Grün glücklicherweise nicht zu solch hochkomplexen mitteln greifen. Es reicht die Grundregeln erfolgreicher Rasenpflege zu beachten:

Rasen düngen

Wichtig für ein repräsentatives Grün ist die richtige Wahl des Rasendüngers sowie eine optimale Versorgung der Fläche mit Nährstoffen. Von herkömmlichem Gartendünger ist meist abzuraten. Es handelt sich dabei um Düngemittel mit zu kurzzeitiger Wirkungszeit und falscher Zusammensetzung. Der Rasen läuft schnell Gefahr zu „verbrennen“, was sich an braunen ausgedörrten Stellen bemerkbar macht.
Perfekt sind spezialisierte Rasendünger mit einer Langzeitformel. Sie bestehen hauptsächlich aus einer abgestimmten Zusammensetzung aus Stickstoff, Kalium und Phosphor. Diese Versorgt den Rasen über einen längeren Zeitraum mit den wichtigen Nährstoffen.
Je nach Jahreszeit sollte beim Dünger selbst noch variiert werden. So gibt es spezielle Dünger für das Frühjahr um die Pflanzen nach dem Winter gezielt zu stärken. Dünger für die heißen und kräftezehrenden Sommermonate sowie Herbstdünger sorgen für nahezu optimale Nährstoffverhältnisse in den entsprechenden Vegetationszyklen.

Rasen vertikutieren

Beim Vertikurieren wird die Rasenfläche im Frühjahr von Moos und altem Schnittgut befreit. Der Boden wird leicht aufgelockert und damit belüftet. Im Anschluss empfiehlt es sich den Rasen zu düngen. Die Nährstoffe gelangen mit dem nächsten Regen bzw. Bewässern dann besonders gut in den Boden.
Mit einem mechanischen Vertikutierer wird nach dem ersten mähen gleichmäßig über die gesamte Grasfläche geführt. Kleine Stifte oder Federn werden senkrecht in regelmäßigen Abständen in den Boden getrieben.
Neben dem Düngen bietet sich im Anschluss übrigens auch ein Nachsähen an Lücken oder undichten Stellen an. Die neuen Pflanzen wurzeln im aufgelockerten Boden besonders gut.

Rasen bewässern

Gerade in trockenen und heißen Sommern muss der Rasen ausreichend bewässert werden. Die Gartenbewässerung von Hand ist recht mühselig und zeitintensiv. Ein gesunder und vitaler Rasen kann mit einer automatisierten Regner-Bewässerung bestens Versorgt werden. Um das Gartenbild optisch nicht negativ zu beeinflussen kann auf sogenannte Versenkregner zurückgegriffen werden. Die Leitungen werden unterirdisch verlegt. Sobald mittels Bewässerungsuhr ein vorprogrammierter Zeitpunkt zur Bewässerung erreicht wird, fahren die Versenkregner automatisch aus ihrer Vertiefung und verteilen das Wasser regelmäßig im Garten. Ein Magnetmechanismus sorgt dafür dass die Regnerköpfe bei abfallen des Wasserdrucks wieder unter der Grasnarbe verschwinden.
Einfache aber ausreichende Bausätze zur Gartenbewässerung können von versierten Heimwerkern ganz einfach selbst im Garten verlegt werden.

Rasen mähen

Je nach Rasensorte ist ein regelmäßiges Mähen der Rasenfläche (i.d.R. alle 7 bis 10 Tage) von Frühjahr bis Herbst empfehlenswert. Während extrem heißen und trockenen Perioden sollte die Schnitthöhe aber entsprechend zurückgenommen werden. Ein zu kurz geschnittener Rasen läuft schnell Gefahr auszutrocknen.
Durch regelmäßiges Mähen wird das Gras zu dichterem Wuchs animiert. Die Rasenfläche wirkt voller und damit gesünder. Das anfallende Schnittgut sollte allerdings entfernt werden, wenn es ggf. zu lange ist. Bei kurzen Mähintervallen kann das feine Schnittgut auf dem Rasen belassen werden. Das Wurzelwerk wird im Sommer so vor direkter Sonneneinstrahlung und somit Feuchtigkeitsverlust geschützt. Außerdem wird der Unkrautwuchs bedingt ausgebremst.






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