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Infos zum Artikel
Autor:Florian Muth
Datum:30.09.2011
Views:149
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Die Spieleindustrie für Casual Gamer

Dass der Onlinegames Markt stets weiter wächst, ist eindeutig zu sein. Zu erkennen ist dies nicht zuletzt daran, dass sogar schon teure Werbeanzeigen im Fernsehen von den Entwicklern der Onlinegames gebucht werden. Genauer gesagt lässt sich zwischenzeitlich bereits sagen, dass dieser Markt buchstäblich kurz vor der Explosion steht. Ein Wachstum von satten 29 % im Jahre 2009 war erst der Beginn, denn bereits im Jahr 2010 und dem Anschein nach, auch im kommenden Jahr, springen die Umsatzraten immer weiter gen Himmel. Die klassischen PC Games dagegen sind von dem Markt der Onlinegames jedoch fast nicht betroffen. Mit den Onlinegames wie Romadoria wurde ein neuer Markt entdeckt, der in erster Linie einen anderen Spielerkreis bedient als die Spierler der traditionellen PC Spielen. Die Spielergruppe der Computerspiele sind oft die so genannten Hardcore Spieler. Also Spieler, die einen hohen Anspruch an den Grad der Schwierigkeit, die Grafik und die Steuerung des jeweiligen Spiels haben, während Onlinegames eher die Zielgrupp der Casualgamer, also der Gelegenheitsspieler die nicht stundenlang an einer Aufgabe im Spiel sitzen möchten, anspricht. Da Casualgamer vor der Onlinespiezeit für gewöhnnlich verhältnismäßig wenig Geld für PC Spiele ausgaben, stagniert der PC Spiele Markt auch nur relativ leicht. Während Analysten unserer Computerspieleindustrie eine weitere, schwache Stagnation der PC Spiele in den folgenden Jahren vorhersagen wird der weiterer Anstieg bei Onlinegames bis übernächstes Jahr auf über 100% prophezeit. Spätestens dann lässt sich zweifelsohne von einer Explosion des Markts der Onlinegames sprechen.

Onlinegames werden erst durch soziale Netzwerke richtig interessant
Einst sorgte das soziale Netzwerk aus StudiVZ, MeinVZ usw. für einen Anstieg der Onlinegames in Deutschland, doch mittlerweile ist es zum großen Teil Facebook, da die User fast alle zu Facebook gewechselt sind und gerade dort ein beachtenswertes Angebot an Onlinegames angeboten wird. Selbst im noch recht jungen sozialen Netzwerk von Google wurden Onlinegames schon eingebettet. Der Grund für diese Integration ist, dass Nutzer einen großen Teil ihrer Zeit in den sozialen Netzwerken mit dem Gamen von Onlinegames verbringen. Somit wird der Killer der Langeweile zur Geldmaschine für die sozialen Netzwerke. Da die Spielwelt der Onlinegames niemals stillsteht und auch, wenn der User nicht mehr eingeloggt ist, weitergeht, hat der User ein häufigeres Verlangen danach, nach seinem Spielstand zu sehen, wozu er sich eben im sozialen Netzwerk einloggen muss. Und dann, im Zuge des Einloggens, werden zahlreiche weitere Funktionen des sozialen Netzwerks benutzt, wobei die Betreiber der Onlinegames, sowie die Betreiber der sozialen Netzwerke gleichermaßen profitieren. Und an den generierten Gewinnen der Onlinegames werden die Betreiber der sozialen Netzwerke sogar noch beteiligt. In welchem Ausmaß die Anteile hier sind ist allerdings unklar, da voraussichtlich mit den jeweiligen Spieleherstellern der Onlinegames und beispielsweise Google+ separate Verträge vereinbart werden.

Kostenfreie Inhalte und bezahlbare Inhalte bei Onlinegames
Auch wenn die Spiele meist als umsonst beworben werden, stellt der Spieler nach einer relativ kurzen Zeit schon fest, dass es bei dem Spiel auch so genannte Premiuminhalte gibt, wofür er jedoch vor der Nutzung bezahlen müsste. Für gewöhnlich gibt es in den Onlinegames neben der normalen Spielwährung eine sekundäre, sogenannte Premiumwährung, mit der besondere virtuelle Dinge erworben werden können, welche mit der Standardwährung nicht kaufbar sind. Von der ersten Spielwährung erarbeiten sich die Spieler dann im Lauf der Spieldauer so unglaublich viel, dass das Ausgeben beinahe unmöglich ist, wobei es oft entweder gar keine Möglichkeit gibt, die sekundäre Währung zu verdienen, oder aber nur durch unheimlich viel Spiel- und Zeiteinsatz. Auch wenn es nicht zwingend notwendig ist, die Premium Währung zu erkaufen, fehlen den Spielern, die kein echtes Geld für das Onlinegame investieren wollen, spannende Gegenstände die einiges an Spielspaß ausmachen werden. Die meisten Spieler lehnen es zwar ab, echtes Geld zu bezahlen um ein Onlinegame mit allen Facetten spielen zu können, nichtsdestotrotz geben immerhin 53% der Spieler zwischen 5 und 35 Euro pro Monat für ihr Spielvergnügen aus und auch ein großer Teil der Spieler von diesen Spielen gibt mindestens einmalig einen kleinen Betrag für das Onlinegame aus um die neuen Inhalte begutachten zu können.






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