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| Infos zum Artikel | | Autor: | Manfred Gutacker | | Datum: | 30.07.2007 | | Views: | 844 |  |
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NussknackerRäuchermännchen zeichnen sich im Erzgebirge durch eine jahrelange Tradition aus. Ungefähr Mitte des 18. ten Jahrhundert kam man auf die originelle Idee, für das Räucherkegel Männchen produzieren, die so genannten Räuchermänner, welche in ihrem Innenraum die Räucherwerk aufnehmen und den entwickelnden Qualm über ein rundes Loch (Mund) wieder abgeben. Diese sehr alte Erzgebirgische Volkskunst wird auch noch immer noch von einigen namhaften Kunstgewerbe-Betrieben wie die KWO und Hubrig weitergeführt. Die produzierten Artikel, die zunächst nur aus Lichterfiguren, den Lichterbogen, bzw. Schwibbogen bestand, wurde in neuerer Zeit immer wieder mit anderen Männchen erweitert. Neben Krippen, Krippenfiguren, die Erzgebirge Pyramide und Nussknacker, die traditionell zur Adventszeitdekoration gehören und weit über das Erzgebirge hinaus berühmt sind, werden heute auch modische Kantenhocker, Spieldosen und Blumenkinder hergestellt.
Wie zu jenen vergangenen Zeiten, wird auch immer noch noch jede Figur in Handarbeit gefertigt, gefeilt und angemalt. Als Vorlagen für die erzgebirgische Männchen dienten die ehemaligen Berufe. Bergleute und Bäcker waren besonders beliebte Figuren. Weitgehend orientierte sich Vieles an den Bergbau. So neben den anderen die Schwibbögen, die den Stolleneingang darstellen und darstellen, wie die damaligen Bergleute zur letzten Schicht vor dem Weihnachtsfest ihren Stolleneingang gesehen haben. Der allererste Schwibbogen wurde 1726 aus Eisen hergestellt. Danach auch aus Holz.
Damals und auch heute noch stellte jede Familie im Erzgebirge, Bergmannsfiguren und Kerzenleuchter in Form von Engelsfiguren mit Kerzen ins Fenster. Sie sollten den nach der Arbeit heimkehrenden Bergmann Licht spenden. Je nach Anzahl der aufgestellten Bergmanns- und Engelfiguren konnte jedermann erkennen, wie viele weibliche, bzw. männliche Mitglieder zu einer Familie gehörten.
Die berühmten Erzgebirgischen Pyramiden schmückten schon um 1800 zur Weihnachts- und Adventzeit die Kirchen. Motivvorlage war dafür eine Schachtförderanlage, die ehemalig mit Wasserkraft oder Pferdekraft angetrieben wurde. Die Pyramiden selbst wurden so gefertigt, dass sie mit der heißen Luftstrom der Kerzen angetrieben werden.
Heute finden sich nicht nur im Erzgebirge kleine Lädchen, in denen Männchen und Krippenfiguren erworben werden können. Auf Christkindlmärkten im ganzen Land, sind immer wieder Verkaufshäuschen vertreten, die diese Volkskunst vertreiben.
Räuchermännchen und Nussknacker gehören mittlerweile zum Advent wie der Christbaum und sind auch immer ein gern gesehenes Geschenk.
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