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Infos zum Artikel
Autor:Pit Flick
Datum:20.09.2011
Views:214
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Kultspiel „Geocaching“

Beim Geocaching, gehen Sie auf die Schatzsuche. Statt einer Schatzkarte, brauchen Sie einen GPS-Empfänger und Internetanschluss. Im Internet erfahren Sie, wo irgendjemand, irgendwas versteckt hat. Anstatt eines GPS-Empfängers, ist es auch möglich, sich die Daten, präzise zu notieren und Karten zu nutzen. Sie können einen Behälter (Caches) finden oder ebenfalls einen Behälter (Stash) verstecken.

Geocaching bedeutet wörtlich, geheimes Lager in der Erde. Das Cache wird leider nicht zur Gewinnerwirtschaftung geplündert, sondern der Finder trägt sich in ein Logbuch ein, das sich im Cache befindet. In Portland, USA, hinterlegte Dave Ulmer am 3. Mai 2000 erstmalig einen Plastikeimer mit Inhalt, u. a. Geld und eine Büchse Bohnen, in einem Versteck. Die USA hatten einen Tag zuvor, das Störsignal für GPS-Empfänger abgeschaltet. Der Eimer wurde von den Findern zerstört und der Inhalt entfernt. Am Fundort wurde später, ein Stash als Denkmal gesetzt. Die zerdellte Büchse mit Bohnen wurde wieder gefunden und hat Kultstatus.

Die Aktivität Geocaching, hat etwas mit Ehrenhaftigkeit zu tun. Die Gegenstände im Cache, können getauscht werden. Der Tausch mit etwas geringwertigem, ist möglich, entspricht aber nicht den Spielregeln. Entweder sollte der Gegenstand, der zum Tausch in den Cache hineingelegt wird, gleichwertig oder sehr ehrenhaft, von höherem Wert sein. Die Gegenstände sollen jugendfrei sein, da sich ganze Familien an diesem Sport beteiligen. In geselliger Gemeinschaft, ist die Freude über einen Fund, nochmal so groß. Denn jeder muss die Augen offen halten, da die Caches gut versteckt sind und die GPS-Empfänger navigieren, sich aber nicht am Fundort umschauen können. Gerne werden interessante Orte für das Geocaching gewählt. Wichtg ist in jedem Fall der Zugriff auf ein GPS-Gerät, welche in einem Geocaching Shop im Internet erhältlich sind. Denn dieses spielt die Grundlage für eine erfolgreiche Suche.

Die Behälter sind nach Größe geordnet. Der magnetische Nano ist der kleinste und enthält nur einen Zettel als Logbuch. Er kann überall unauffällig an Geländern oder Denkmälern haften. In öffentlichen Gebäuden unter vielen Menschen, kann so ein Nano, völlig unendeckt bleiben. Nur ein Geocacher kann ihn finden. Weitere Größen sind, Micro, Small, Regular, die eigentliche Größe ab 1 Liter Volumen und Large, für große Tauschobjekte.

Der gefundene Behälter wird vom Finder, wieder an derselben Stelle versteckt. Die Finder lassen die Angaben, über die erfolgreiche Suche und den Fund im Internet veröffentlichen, manchmal mit Foto vom Fundort, zur Hilfe für andere Sucher.

Es gibt Travelbugs, dass sind Plaketten aus Metall, die von einem Cache zum nächsten wandern. Einige Cacher, geben die Koordinaten in Form eines Rätsels an. Hardcorecaches, stellen hohe Ansprüche an den Cacher, wie Bergklettern oder Tiefseetauchen.

Geocaching bringt keinerlei Gewinn und hat trotzdem, eine ständig wachsende Gemeinschaft an Mitgliedern. Es ist eine neue Form der Schnitzeljagd, die in vielen Ländern, in abgewandelter Form, bekannt und beliebt ist. Neben der Abenteuerlust, spielt auch der Ehrgeiz eine Rolle, so viele Caches wie möglich, als Erster zu finden.





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