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Autor:Sascha Blechner
Datum:19.09.2011
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Ein Vogel, viele Erzeugnisse

Struktur und Farbe gleichen dem Rind, wobei Straussenfleisch jedoch - wen wundert`s ? -, viele Vorteile, die beim Geflügel bekannt und geschätzt sind, für den anspruchsvollen Genießer bereit hält: Steaks und Wurst aus dem Fleisch des großen Laufvogels gelten als fett- und cholesterinarm. Schlemmen ohne Reuse also, zumal die Produkte auch noch lecker und zart sind.

Wobei das, was eine Straussenfarm erwirtschaftet, heute häufig nur noch im Direktvertrieb und in Hofläden vermarktet wird. Das war zu Zeiten der BSE-Krise einmal anders, als exotische Alternativen zum Rind urplötzlich sehr gefragt und „in“ waren: Plötzlich waren selbst Krokodil und Känguruh kein Tabu mehr, und Straussensteaks fanden sich sogar in den Kühltruhen der großen Discounter!

Ein Boom, der heute deutlich abgeflacht ist. Dennoch werden die Tiere nach wie vor, häufig im Nebenerwerb, gehalten. Meist recht artgerecht, auf weitläufigen Weiden. Das beruhigt dann auch das eigene Gewissen ... wobei von den Farmern dann nicht allein das Fleisch der Tiere genutzt wird.
Denn auch Eier, Federn und Leder sind begehrte Erzeugnisse, die für Mode und Dekorationszwecke genutzt werden!






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