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Autor:Thorsten Wiebe
Datum:16.09.2011
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Solaranlagen boomen

20 Prozent der Hausbesitzer in Deutschland planen den Kauf einer Solaranlage in den kommenden zwei Jahren, wie die „Wirtschaftswoche“ auf der Basis einer Studie der Beratung Batten & Company berichtet. Aber nicht jedes Dach eignet sich für den Bau einer Solaranlage, so der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Darüber hinaus haben es deutsche Hersteller von Solarenergie versäumt, eine Marke zu etablieren.

Geeignete Dächer:
Ist eine Photovoltaikanlage auf einem Dach nicht sachgemäß installiert, kann das enormen Schaden anrichten. Darauf weist der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks hin. Deshalb sollten im Vorfeld die Lebensdauer des Daches, die Statik, die Lastverteilung und der Aufbau der Unterkonstruktion des Daches überprüft werden.

Wird bei der Montage zum Beispiel die Unterkonstruktion beschädigt oder eine Verkabelung nicht sachgemäß durchgeführt, kann dies zu undichten Stellen führen. Das könnte schließlich Wasserschäden verursachen, die letztlich zu einer Verrottung der Holzkonstruktion führen können. Auch der Wasserablauf darf nicht beeinträchtigt werden, weil sonst Pfützen entstehen könnten. Die Anlagen müssen auch windsogsicher aufgebaut werden. Sinnvoll sind Schaltungen, die den Stromfluss unterbrechen. Denn diese produzieren bei Licht Strom und könnten so im Falle eines Brandes für Feuerwehrleute gefährlich werden.

Deutsche Solarenergiehersteller
Eine Solaranlage kostet durchschnittlich 12.000 Euro. Damit kommen die Pläne der deutschen Hausbesitzer auf eine Summe von über 25 Milliarden Euro. Doch die deutschen Solarenergiehersteller haben es nicht geschafft, sich zu etablieren. Die Marken von deutschen Solaranbietern sollen 90 Prozent der deutschen Kunden unbekannt oder austauschbar sein, so das Ergebnis der Studie. Zwei Drittel kennen ihren Anbieter nicht einmal. Auch große Anbieter wie Q-Sells oder Sunpower sind nur weniger als einem Drittel ihrer möglichen Kunden bekannt. Die einzige Ausnahme: Nur der Bonner Hersteller Solarworld ist in Deutschland bei mehr als 50 Prozent bekannt. Jetzt soll sich der Druck durch chinesische Billiganbieter verstärken.






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