
Das Artikelverzeichnis
Für Premium Autoren
| Infos zum Artikel | | Autor: | Raphael Bolius | | Datum: | 07.09.2011 | | Views: | 112 |  |
| Bewertung |  | |  |
|
| | 
Webserver auf dem Homecomputer
Obwohl es sicherlich sehr viel einfacher ist, einen Webserver im Internet anzumieten, ist es auch möglich, einen Webserver auf dem heimischen Computer zu installieren und diesen für die Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Dazu bedarf es allerdings ein wenig Wissen um die Funktionalität eines Servers sowie diverser Konfigurationsmöglichkeiten und Software. Dementsprechend ist etwas Know How gefragt, um einen eigenen Webserver auf die Beine stellen zu können. Glücklicherweise bietet das Internet mittlerweile sehr viele Informationen, wie dieses Vorhaben auch für weniger versierte Nutzer umsetzbar ist. Der Wille, sich in das Thema insgesamt einzuarbeiten, sollte aber trotzdem vorhanden sein. Zunächst muss man sich nämlich erst einmal jede Menge Basiswissen aneignen.
Einen virtuellen Server erstellen:
Eigentlich wird ein Server auch nur als solcher verwendet. Private Anwendungen und Ähnliches stehen auf einem regulären Server nicht zur Verfügung. Dank Internet gibt es aber heute jede Menge Möglichkeiten, mehr aus seinem heimischen Computer herauszuholen. Mittels Software wie Xampp kann man sich ohne Schwierigkeiten einen Server auf dem heimischen Computer installieren. Dieser lässt sich dann sowohl als Fileserver als auch als Webserver nutzen. Damit ist die Basis für den Serverbetrieb geschaffen, der im Hintergrund abläuft. Es benötigt aber noch weitere Software und verschiedene Einstellungen, bis dieser virtuelle Server auch wirklich seinen Dienst tun kann.
Die Erreichbarkeit von Außen herstellen:
Damit der heimische Webserver auch für die Außenwelt dauerhaft erreichbar wird, muss zunächst der DNS aufgesetzt werden. Dazu gibt es verschiedene Anbieter wie beispielsweise DynDNS. Dienste wie dieser sorgen dafür, dass die sich nach jedem neuen Anmelden im Internet wechselnde IP-Adresse über eine Namensadresse erreichbar wird und bleibt.
Der Computer fungiert dann als richtiger Server, während der Computer an sich immer noch als solcher genutzt werden kann. Sämtliche Dienste, wie der Webserver selbst, laufen im Hintergrund ab und erledigen ihre Arbeit, sofern alles richtig konfiguriert wurde, von selbst. Langfristig sollte man aber einen Webauftritt besser auf einem externen Server unterbringen. Als Testumgebung sind solche Server allerdings hervorragend geeignet.
|
|