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| Infos zum Artikel | | Autor: | Hans-Peter Kraus | | Datum: | 05.08.2011 | | Views: | 337 |  |
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Kurz und gut: LiebesgedichteEs ist ein verbreiteter Irrglaube, dass Länge wichtig wäre – bei Liebesgedichten. Dabei läuft man eher Gefahr die oder den Geliebten zu langweilen, wem man seine Gefühle Zeile um Zeile, Strophe auf Strophe auswalzt. Und das ist wiederum kein Irrglaube: Die Langeweile ist der größte der Feind der Liebe.
Zum Glück gibt es im Internet nun auch für die Nische der kurzen Liebesgedichte eine Website mit breitem Angebot. Die maximale Länge ist sogar recht großzügig bei zwölf Zeilen gesetzt, ein Maß, das für den hastigen Menschen des einundzwanzigsten Jahrhunderts grad noch in einem Rutsch schluckbar ist. Es zeigt sich jedoch, dass diese Begrenzung keinerlei Hindernis für die Qualität der Liebesgedichte ist. Große deutsche Dichter aus den vergangenen Jahrhunderten haben dafür Beispiele geliefert. Vertreten sind alle, die in der Lyrik einen dauerhaften guten Ruf haben: Geibel, Goethe, Rückert, Shakespeare, Ringelnatz und viele andere. Heinrich Heine ist sogar eine Sonderseite vorbehalten, da er sich in der gebotenen Kürze besonders aufs Liebedichten verstand.
Auch an Themen herrscht kein Mangel: Ob es die erste große Gefühlsaufwallung ist oder Sehnsucht oder Verzweifelung und gar Liebeskummer, für alle Themen rund um die Liebe sind Kurzgedichte vorhanden.
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