Vom Layout zur idealen 3D Architektur Darstellung
Wer in diesen Tagen in der schöpferischen Branche beschäftigt ist, muss sich mehr und mehr damit auseinander setzen, seine Werk in 3D vorzuführen. Eine Vielzahl Kunden sind bereits vollkommen an die dreidimensionale Darstellung gewöhnt und erfragen nix anderes mehr, sodass die 2D Arbeit allein für die innere Planung verwendet wird. Das ist auch mehr als verständlich, weil ein 2D Grundriss, auf unzählige Betrachter, sehr wohl eher unanschaulich wirkt. Ein Amateur ist gar nicht in solcher Lage Verhältnisse abzuschätzen. Die bildliche Vorstellung fehlt völlig.
Um den neuen Anforderungen recht zu werden gibt es mehrere 3D Softwareanwendungen. Beinahe immer lassen sich die gängigen Dateiformate anwenden, um so auf Basis jener Ausgangs-Pläne das Modell zu erzeugen, wie dies zum Musterbeispiel im Zusammenhang mit 3D Architekturvisualisierungen jener Sachverhalt ist. Die üblichsten jener Programme sind
- Cinema 4D
- Revit
- 3Ds Max
- Maya
- Google SketchUp
- sowie weitere...
Unter Einsatz von diesen Anwendungen ist es erreichbar einen zur Stunde nützlichen Output zu fertigen. Jedoch reicht dies häufig keinesfalls aus. Denn die Grafiken, welche aus diesem Computerprogramm entstehen, sehen meistens gleichermaßen recht spartanisch aus.
Sobald man sich von der Konkurrenz tatsächlich abheben möchte ist eine Aufbereitung des Bildes unbedingt nötig. Dasjenige 3D Modell muss gerendert werden. Jener Prozess berechnet, unter Betrachtung der physikalischen Gebote, ein nahezu fotorealistisches Lichtbild. Diese Renderer sind meistens beliebig mit den oberhalb aufgezählten 3D Programmen zu vereinigen unter anderem bieten jene verschiedenartige Stärken, um eine Architekturvisualisierung zu erhalten. Auch hier die Gängigsten zusammengestellt:
- Lightwave
- Indigo Renderer
- V-Ray
- Maxwell Renderer
- sowie sonstige...
Allen Computerprogrammen gemeinsam, ist ein hoher Anspruch an Rechenpower.
Die Computerprogramme setzen dabei auf so genanntes Raytracing, oder auf eine davon veränderte beziehungsweise optimierte Form. Im Zusammenhang mit diesem Vorgehen werden von dem Punkt des Betrachters aus Strahlen in einen "Ort" gesendet. Jener Strahl trifft auf ein sich im "Ort" befindlichen Ding. In diesem Ding sind in diesem Fall die Objekteigenschaften wie Farbton ebenso wie Beschaffenheit gesichert. Aufgrund dieser Datensammlungen wird nun jener Schnittwinkel zur im "Ort" lokalisierten Helligkeitsquelle errechnet ebenso wie daraus jene Stärke. Das wird darauffolgend in dieser simpelsten Form für alle Pixel im Bild wiederholt, so dass ein vollständiges Lichtbild gerendert wird. Dies ist wie erwartet augenblicklich sehr simpel veranschaulicht, dennoch bildet jenes Vorgehen die Basis für jedes Softwaresystem.
Nun folgt der letzte Schritt. Dies so entstandene ungeschliffene Bild ist zwar meist durchaus vergleichsweise adrett anzuschauen, jedoch fehlt das Tüpfelchen auf dem i. Zu diesem Zweck gebräuchlich ist das Verwenden von einem Grafikprogramm wie Photoshop oder Gimp. Hierbei wird genauso retuchiert, wie bei einem Photo mit Hilfe von
- Nachbelichtung
- Helligkeit
- Kontrast
- Tonwertkorrektur
- und weitere.
Ebendiese unterschiedlichen Ausarbeitungsschritte fließen logischerweise in die Preise der Visualisierung ein. Hierbei bleibt spannend, ob durch zunehmender Rechenpower die zweite Bearbeitungsphase entfällt.
|