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Infos zum Artikel
Autor:Andre Müller
Datum:15.06.2011
Views:233
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Fotobuch Gestaltung: Was zu vermeiden ist

Ein Fotobuch kann eine schöne Sache sein. Falls der Autor des Fotobuches sich jedoch nicht mit seinen Fotos beschäftigt, kann das ganze Fotobuch schnell einen negativen Beigeschmack bekommen. Einige Dinge sind in der Regel zu vermeiden, um dem Betrachter einen klaren Überblick im Fotobuch zu ermöglichen.

Texte sind zu vermeiden, wo es nur geht! In dieser Aussage steckt viel Wahrheit. Texte können - richtig genutzt - dazu dienen, dem Betrachter die Orientierung im Fotobuch zu erleichtern. Falsch eingesetzt, können sie jedoch Desinteresse hervorrufen. Das Problem mit Texten ist, dass sie - wenn es sich nicht gerade um eine Ortsangabe handelt, welche völlig angebracht ist - in der Regel subjektive Empfindungen enthalten. Wenn der Autor des Fotobuches ein Event sehr lustig fand, so ist das völlig OK. Es wird sich jedoch keiner der Betrachter damit identifizieren können, falls der Autor unter sein Lieblingsbild einen Schriftzug, wie beispielsweise "Haha :-)" setzt. Solche subjektiven Eindrücke sind - wo es eben nur geht - zu vermeiden!

Wie ordne ich meine Bilder an?

Es gibt zwei Arten von Ereignissen, die im Fotobuch festgehalten werden können. Es ist möglich, dass der Autor über ein Ereignis berichtet, welches sich ausschließlich in einer kurzen Zeitspanne abspielt, beispielsweise dem letzten Urlaub. In einem solchen Fall ist es nicht wichtig, ob ein Bild, dass fünf Minuten vor einem anderen Bild aufgenommen wurde, auch wirklich in chronologischer Reihenfolge erscheint. Anders ist es bei Ereignissen, die sich über ganze Zeitspannen erstrecken: Wenn der Autor ein Fotobuch erstellen möchte, in dem die Entwicklung seines Kindes in den ersten zwölf Monaten festgehalten werden soll, so ist eine chronologische Reihenfolge - auf Grund einfacher Logik - vorzuziehen.

Wie finde ich das richtige Design?

Bevor ein Fotbuch bestellt werden sollte, ist es ratsam sich zu überlegen, welche Empfindungen mit dem Fotobuch eigentlich vermittelt werden wollen. Das Design ist ein wichtiger Faktor, um diese Empfindungen zu unterstützen. Ein kurzes Beispiel: Der Autor möchte ein Buch über seine Hochzeit erstellen.

Er platziert das Bild seiner Frau, in weißem Kleid, auf einer Seite mit schwarzem Hintergrund und roten Punkten. Wie meinen Sie, wird die Frau reagieren, wenn er sein Werk voller Stolz präsentiert? Reichliche Überlegung ist vor dem Bestellvorgang also nötig, um Fehlgriffe zu vermeiden. Ein klares Thema im Fotobuch ist im Übrigen auch sinnvoll: Wenn jemand über seinen Urlaub berichtet, und in der Mitte des Buches Fotos von seiner Heimat auftauchen, so verfehlt das Fotobuch seine Wirkung gänzlich.

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