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| Infos zum Artikel | | Autor: | Janine Suer | | Datum: | 30.05.2011 | | Views: | 376 |  |
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Wirtschaftsdelikte – Alltag für Privatdetektive In wirtschaftlich schweren Zeiten geht es nicht allen Menschen gleich gut. Momentan erholt sich die deutsche Wirtschaft, aber in den letzten Monaten sah es ganz anders in Deutschland aus: Arbeitslosigkeit drohte vielerorts, denn wir bekamen die Auswirkungen der großen Finanzkrise, die die Vereinigten Staaten von Amerika traf, zu spüren. Banken hatten große Probleme und auch die Automobilbranche und ihre Zulieferer vermeldeten fast täglich Horrormeldungen – die Angst, die pure Existenzangst ging um.
In solchen Zeiten steigt erfahrungsgemäß die Zahl der Wirtschaftskriminalität an. Besonders Großunternehmen bekamen dies in den letzten Monaten zu spüren und erlitten große, finanzielle Schäden durch Diebstähle, Betrug, Korruption, Industriespionage, Produktfälschungen oder ähnliche Wettbewerbsdelikte. Untersuchungen zufolge betrugen die Schäden in den letzten 2 Jahren pro Delikt 4,3 Millionen Euro. Diese Zahl belegt die These, dass in wirtschaftlichen Krisenzeiten die Anzahl der Wirtschaftsdelikte ansteigt, denn in den zwei Jahren zuvor – also zwischen 2005 und 2007 betrugen die Schäden durchschnittlich 1.6 Millionen Euro. In Anbetracht der Zahlen ist es also kein Wunder, dass rund 40 Prozent der befragten Unternehmen sich vor eine Krise fürchten.
Enorme Summe, um die es geht, aber wer sind die Täter? Gibt es ein Schema?
Üblicherweise sind die Täter leitende Angestellte des Unternehmens – und arbeiten schon über einen längeren Zeitraum für die Firma. Grund ist zumeist die Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes und die Ansicht, dass zum Beispiel durch Preisabsprachen die Anzahl der Aufträge und Kunden gehalten werden kann. 41 Prozent aller begangenen Delikte werden als Betrug und Unterschlagung angegeben, während es sich in 39 Prozent der Fälle um Preisabsprachen, Produktpiraterie und Spionage handelt und Korruption lediglich 13 Prozent der Fälle betrifft.
Obgleich diese Zahlen eine eindeutige Sprache sprechen, wollen viele Unternehmen auch in Krisenzeiten nicht mehr unternehmen als sonst – im Gegenteil, einige Unternehmen äußern die Absicht ihrer Budgets im Sicherheitsbereich sogar noch zu kürzen. Unternehmen in Norden Deutschlands verlassen sich häufig auf eine Hamburger Wirtschaftsdetektei, die meist über Kooperationspartner, zum Beispiel eine Wirtschaftsdetektei Wiesbaden, verfügt und so deutschlandweit gegen Wirtschaftsdelikte vorgehen kann.
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