
Das Artikelverzeichnis
Für Premium Autoren
| Infos zum Artikel | | Autor: | Barbara Essl | | Datum: | 30.06.2007 | | Views: | 941 |  |
| Bewertung |  | |  |
|
| | 
Neue Attraktion in Riccione: der Frauenstrand
Nach dem berühmten „Bagno Laterna“ in Triest, wo getrenntes Baden seit Jahrzehnten eine eiserne Tradition hat, bemüht man sich jetzt auch in Riccione um Geschlechtertrennung.
Vor Kurzem bittet der „Strand Nummer 134“ nur mehr das weibliche Geschlecht zum Sonnenbad. An den Pforten weisst ein pinkes Hinweisschild „No Men“ – „Keine Männer“ darauf hin, dass hier der Zugang für Männer verweigert wird. „Frauen brauchen auch mal ihre Privacy“, sagt der Besitzer des Strandabschittes, Fausto Favaglia nicht ohne Schmunzeln und: „sie wollen mal ungestört über Frauendinge diskutieren!“ – Dazu brauche man keine gaffenden Männermachos.
Zum Unterschied zum „Bagno Laterna“ wo Männlein und Weiblein duch einen hohe Mauer getrennt sind, ist der Zugang zum Frauenstrand in Riccione auch Kindern verwehrt. In Triest hingegen dürfen die Kinder sich aussuchen, auf welchen der beiden Seiten sie baden wollen.
In Riccione hat man das gesamte Strandangebot ganz auf die bewusste „Singlefrau“ umgestellt. Da werden mittags gesunde Salate serviert, Massagen und Maniküre am Strand angeboten und natürlich wird jede menge Fitness betrieben. All diese Massnahmen werden streng von weiblichem Personal durchgeführt. Nur um einen Posten rangt sich derzeite die gesamte Männerwelt an der Adriaküste: der Bademeister des Strandes Nr. 134 ist nämlich ein männlich: „Wenn eine der Frauen gerettet werden muss, braucht es schliesslich jemanden mit starken Muskeln,“ kommentiert Fausto Favaglia.
|
|