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| Infos zum Artikel | | Autor: | Christoph Splett | | Datum: | 30.03.2011 | | Views: | 389 |  |
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AmidosulfonsäureAmidosulfonsäure ist eine allgemein sehr gängige Säure. Sie kann im weitestem Sinne als Schwefelsäure aufgefasst werden. Die Formel für Amidosulfonsäure ist H3SO3N. Diese weist auf, dass Amidosulfonsäure aus Harnstoff, Schwefelsäure und Dischwefelsäure hergestellt werden kann. Amidosulfonsäure ist nicht flüssig, sondern sie besteht aus kleinen, farblosen und geruchslosen Kristallen, die bei ca. 205°C unter heftiger Rauchentwicklung anfangen zu schmelzen. Die Lösung reagiert ätzend und sauer, deshalb sollten Sie darauf achten die Säure nicht auf die Haut oder in die Augen zu bekommen. Ist letzteres der Fall sollten Sie das Auge gründlich auswaschen und unferzüglich den Augearzt aufsuchen. Die ätzenden Kristalle der Amidolsulfonsäure werden gerne bei Entkalkern und Sanitärreinigern verwendet. Sehr nützlich ist die Säure auch für Chemiker, da diese mit der Säure Nitrin zerstören können. Die Molare Masse der Amidolsufonsäure ist 9,709g*mol (hoch minus 1). Die Dichte ist 2,13g*cm (hoch minus 3) und der Dampfdruck ist gleich 0,78PA (entspricht 20°C). Amidolsulfonsäure ist in den meisten organischen Lösungsmitteln schlecht Löslich. In Wasser hingegen kann man die Säure sehr gut lösen. Als Putzmittel ist die Amidosulfonsäure gut verwendbar. Sie sollten dabei aber beachten, dass die Säure 6x stärker ätzt als z.B. Zitronensäure. Die Säure ist materialschonend und zur Heiss-Entkalkung geeignet. Diese Entkalkung geht mit dieser Säure schnell von Statten.
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