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| Infos zum Artikel | | Autor: | Just Kidding | | Datum: | 04.02.2011 | | Views: | 292 |  |
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GKV - die demografische ZeitbombeDass unser Gesundheitssystem den Anschein erweckt, ein Fass ohne Boden zusein, kann nicht wirklich überraschen. Zu oft wurden in der Vergangenheit Leistungen reduziert und Beiträge erhöht, um mit dem Mäntelchen „Gesundheitsreform“ notdürftig verkleidet von unseren Volksvertretern hinaus ins Ländle geschickt zu werden. Freuen wollte der zahlende Kassenpatient sich dann meist doch nicht über die vermeintlichen Wohltaten – doch es wird noch schlimmer kommen. Finanzexperten zufolge werden die Kassenbeiträge in den nächsten 40 Jahren exorbitant ansteigen, bis zu 44 Prozent Beitragssatz lauten die Prognosen. Grund für die drastischen Beitragsanstiege werden zum Teil der teure medizinische Fortschritt, aber auch die demografische Entwicklung sein – derselbe Grund also, aus dem schon die gesetzliche Altersvorsorge ins Wanken gekommen ist. In ihrem Bericht GKV & Demografie geht die mixed-zone den Ursachen auf den Grund und zeigt auf, wieso uns künftig Leistungskürzungen und Zwei-Klassen-Medizin drohen. Denn anders wird es kaum gehen – 44 % Beitragssatz sind schlichtweg nicht finanzierbar. Um so weniger bei Berücksichtigung der Rentenproblematik und maroder öffentlicher Haushalte – beides Bereiche, in denen der Bürger keine nennenswerte Entlastung erwarten kann. Im Gegenteil, auch hier werden die Belastungen wohl eher steigen.
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