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| Infos zum Artikel | | Autor: | Julian Zet | | Datum: | 29.01.2011 | | Views: | 404 |  |
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Tauchsport trotz Unruhen in Ägypten?Die Unruhen in Ägypten halten die Medien in Atem. Regierungschef Hosni Mubaraks Sessel wackelt, bei den Demonstrationen kommt es zu immer mehr Gewalt und es ist Unklar, wie lange sich die Armee und die Polizei noch hinter den Monarchen stellen.
Diese Demonstrationen könnten sich für die Freiheitskämpfer aber als Bumerang erweisen. In Ägypten ist die Tourismusindustrie eine sehr wichtige Einkommensquelle. Nicht nur scheint fast immer die Sonne, auch das Meer lädt geradezu zum Baden und zu Wassersport ein. An fast jeder Ecke steht ein neues Tauchcenter und auf dem Roten Meer tummeln sich die Tauchsafarischiffe.
Nach den Haiangriffen von Sharm el Sheikh, das Tauchmagazin divePIT berichtete, steht die Tauchindustrie in Ägypten wieder unter Druck. Die negativen Schlagzeigen lassen die Touristen wegbleiben. Doch was sind die wirklichen Auswirkungen auf den Tauchsport im Roten Meer?
Oft fliegen die Taucher direkt mit dem Flugzeug nach Hurghada oder nach Marsa Alam. Dann sind die Auswirkungen äusserst gering. Derzeit funktioniert nur das Handynetz von Vodafone in Ägypten, die restlichen Handynetze funktionieren nicht. Auch das Internet in Ägypten ist abgeschottet. Aber von den Unruhen wird man sonst als Taucher nichts mitbekommen, vor allem natürlich nicht, wenn man sich auf einem Tauchsafarischiff aufhält. Dies Berichten viele Taucher im Tauchen Forum von divePIT.
Sehr einschränkend auf den Tauchsport wirkt sich aber aus, dass derzeit der Flughafen von Kairo nicht mehr von allen Fluggesellschaften angeflogen werden kann. EgyptAir fliegt z.T. gar nicht mehr, und auch andere Fluggesellschaften mussten ihre Flüge absagen. Oft wird der Flughafen von Kairo nämlich von Tauchern als Umstiegsflughafen benutzt.
Es bleibt zu hoffen, dass die Unruhen in Ägypten bald ein Ende finden, sodass die Taucherinnen und Taucher wieder ganz normal im Roten Meer dem Tauchsport nachgehen können.
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