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Autor:Regenwassernutzung Norbert Böhm
Datum:17.12.2010
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Gartenbewässerung mit Regenwasser

Die Pflege eines eigenen Gartens mit Nutz- und Zierpflanzen bringt Freude, erfordert aber auch einigen Aufwand, vor allem die regelmäßige und richtige Bewässerung ist natürlich wichtig. Selbst einfache Rasenflächen müssen vor Allem im Sommer bisweilen gesprengt oder gegossen werden, wenn man ihr sattes Grün bewahren will. Ein Blumen- oder Gemüsegarten verlangt natürlich mehr Aufmerksamkeit und besonders sorgfältige Bewässerung.

Für die Gartenbewässerung steht normalerweise Leitungswasser zur Verfügung, dies hat jedoch auch einige Nachteile:

-Trinkwasser ist ein kostbarer Rohstoff. Seine Aufbereitung verbraucht wegen der hohen hygienischen Anforderungen natürliche Ressourcen und Energie. Aus ökologischer Sicht ist es daher sicherlich bedenklich diesen Rohstoff zur Bewässerung von Zierpflanzen zu verwenden, vor Allem wenn es Alternativen gibt.

-Leitungswasser steht natürlich in der Regel nicht kostenlos zur Verfügung, die Bewässerung eines größeren Gartens kann durchaus einen beachtlichen Kostenfaktor darstellen.

-Leitungswasser ist in vielen Gegenden mehr oder weniger kalkhaltig und hat einen pH-Wert, der oft oberhalb des für die meisten Pflanzen günstigen Bereiches von pH 5,5-6,5 liegt.

Für die Pflanzenbewässerung ist natürliches Regenwasser am idealsten, es schont Ressourcen, ist kostenlos und vor allem weich und pH-neutral. Leider reicht die natürliche Fähigkeit des Bodens die Feuchtigkeit aus Niederschlägen zu speichern in der Regel nicht aus, um Kulturpflanzen ausreichend mit Wasser zu versorgen. Zwar regnet es in unseren Breiten zwar durchaus genug, aber eben leider nicht regelmäßig genug um eine gleichmäßige Bewässerung des Gartens zu gewährleisten.

Großmutters hatte damals ihre Regentonne, heute gibt es zahlreiche weitere, zeitgemäßere Möglichkeiten Regenwasser aufzufangen, zu speichern, aufzubereiten und für Haus und Garten zu nutzen. Moderne Regenwasseranlagen oder Regenwasserwerke nutzen verschieden dimensionierte Regenwasserspeicher wie z.B. Zisternen aus Beton oder Kunststoff, die ober- oder unterirdisch installiert werden können und das Regenwasser z.B. aus der Dachrinne sammeln. Mit Hilfe von Filtern und Schmutzfängern wird es von Verunreinigungen (z.B. durch Laub etc.) befreit und mit Hilfe von Pumpsystemen an Ort und Stelle gebracht, so dass es bequem wie Leitungswasser für die Gartenbewässerung zur Verfügung steht. Daneben gibt es zahlreiche weitere Nutzungsmöglichkeiten für das so gewonnene Brauchwasser für Haus, Garten, Gewerbe oder Landwirtschaft.

Allein die hervorragende Qualität des Regenwassers zur Pflanzenbewässerung ist schon in jedem Fall ein Gewinn für den Gartenfreund. Aufgrund der Einsparungen beim Verbrauch von Trinkwasser kann sich je nach Größe und Ausführung der Anlage sowie der Grundstücksfläche die Investition in eine Regenwasseranlage durchaus auch in barer Münze auszahlen. Einige Städte und Gemeinden stellen sogar Fördergelder für die Einrichtung solcher Anlagen zur Verfügung, da sie einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz darstellen.

Eine Regenwasseranlage muss natürlich den Anforderungen gemäß dimensioniert und den örtlichen Gegebenheiten (Grundstücksgröße, Dachfläche etc.) angepasst sein; es empfiehlt sich also, sich an einen Fachbetrieb zu wenden. Die Firma Regenwassernutzung Norbert Böhm bietet nicht nur einen Online-Shop mit Komplettsystemen und Einzelkomponenten namhafter Hersteller, sie bietet auch fachkundige Beratung bei derAuswahl und Planung einer Regenwasseranlage.





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