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Autor:Julchen
Datum:24.11.2010
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Schuppenflechte vorbeugen

Bei der Schuppenflechte zeigen sich silbrig-grau oder weiß schuppende Entzündungen auf geröteten Hautstellen, die leicht erhaben und oft auch mit Juckreiz verbunden sind. Die Entwicklung der Krankheit verläuft vielfach schubweise, wobei die Erkrankungsschübe häufig im Winter erfolgen. Die Anlage zur Schuppenflechte ist erblich, doch unabhängig davon gibt es Faktoren, die das Risiko der Erkrankung erhöhen. Dazu gehören vor allem akute Entzündungen wie Grippe oder Angina, aber auch falsche Ernährungsgewohnheiten. Psychische Belastungen wie Trauer, Schmerz, Prüfungsangst oder Partnerschaftsprobleme gelten ebenso als Risikofaktoren. Die Schuppenflechte gibt der Medizin nach wie vor Rätsel auf.

Es gibt viele Varianten im Krankheitsverlauf und ebenso viele Behandlungsmethoden, die zunächst erfolgreich sind, aber schon beim nächsten Schub wieder versagen können. Der Patient ist daher häufig gezwungen, die Behandlungsmethode zu ändern. Sich gesund zu ernähren, hilft nicht nur wenn man Gewicht verlieren muss und abnehmen will, sondern besonders auch um Ekzemen vorzubeugen. Benutzen Sie zudem ausschließlich sanfte Mittel für Ihre Hautpflege (Frauen sollten auch bei der Faltenbehandlung auf sanfte und natürliche Faltencreme und Anti Aging Creme zurückgreifen), wenn Sie zu Ekzemen leiden. Verzichten Sie möglichst völlig auf Alkohol, wenn Sie an Schuppenflechte erkranken. Täglich zwei Liter Bier beispielsweise erhöhen das Risiko für einen Schuppenflechtenschub um das Doppelte.

Nehmen Sie eiweißreiche Nahrung, wie beispielsweise Geflügel, Fisch, Sojabohnen oder Joghurt, zu sich. Die Eiweißverdauung wird durch das hautpflegende Enzym Bromelain verbessert, das vor allem in der Ananas enthalten ist. Versorgen Sie Ihre Haut mit genügend Karotinoiden. Sie kommen vor in gelbem, rotem und grünem Obst und Gemüse. Langfristig lassen sich Ekzeme nur durch Erkennen und Meiden der Auslöser und eine gesunde Ernährungsweise behandeln. Da die Schuppenflechte eng mit seelischen Faktoren verbunden ist, gilt es, die eigene Psyche auf Dauer zu stärken, wenn nötig durch eine Therapie. Da man eben annimmt, dass psychische Faktoren bei der Schuppenflechte sogar eine große Rolle spielen, ist autogenes Training definitiv einen Versuch wert.

Die Erfolgsaussichten sind relativ gut. Beim akuten Schub wird die Schweißbildung der Haut, und damit auch der lästige Juckreiz, gehemmt, und durch eine gelassene Lebenseinstellung können psychische Auslösefaktoren beseitigt werden. Viele Einrichtungen der Erwachsenenbildung bieten entsprechende Kurse an. Die Schuppenauflage auf der Haut behindert das Eindringen heilender Wirkstoffe. Voraussetzung jeder Behandlung ist daher das Ablösen der Schuppen. Ohne Nebenwirkungen und sehr erfolgreich geht das, durch ein warmes Bad mit einem Zusatz von einer Handvoll Meer- oder Kochsalz. Verbinden Sie das Angenehme mit dem Nützlichen. Bei Schuppenflechte hat sich das Sonnenbaden als probates Mittel erwiesen.






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