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| Infos zum Artikel | | Autor: | Dietmar Dorscht | | Datum: | 01.11.2010 | | Views: | 468 |  |
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Erlebnispädagogik für KommunenDie Tourismusbranche in Deutschland boomt ( und das nicht erst seit dem verringerten Mehrwertsteuersatz auf Hotelübernachtungen). Doch auch das Gesicht des Tourismus verändert sich. Die klassische Pauschalreise wird immer seltener genutzt, stattdessen beobachtet man einen Trend hin zum selbstbestimmten Tourismus. Der Urlauber sucht sich interessante Angebote dabei in Eigenregie zusammen.
Gerade für eher kleine Kommunen mit naturnahen oder altertümlichen Räumen sollte ein neuer touristischer Trend besonders interessant sein. Erlebnispädagogik heißt das Zauberwort.
Erlebnispädagogik bedeutet soviel wie „Lernen durch Erleben.“ Die bekanntesten und am meisten verbreiteten Beispiele dieser Richtung sind so genannte Naturlehrpfade, auf denen Besucher und Touristen, oft auch ganze Schulklassen, die Hintergründe und Zusammenhänge der Natur lebhaft vor Augen geführt werden.
Erlebnispädagogische Angebote müssen zunächst erst einmal aufgebaut werden – Konzepte wollen konzipiert, Hinweisschilder gestaltet und aufgestellt werden –, doch wenn sie erst einmal stehen, erfreuen sie sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt. Denn hier kann man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden – einen Tag in der Natur verbringen und am Ende noch ein gutes Gewissen haben, weil man sagen kann, dass man etwas gelernt hat.
Für Kommunen bieten sich hier interessante Möglichkeiten ihre Wirtschaft und ihre Region nachhaltig zu stärken, indem entsprechende erlebnispädagogische Angebote erdacht und umgesetzt werden.
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