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| Infos zum Artikel | | Autor: | Dietmar Dorscht | | Datum: | 01.11.2010 | | Views: | 489 |  |
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Massivholz gegen KlimawandelDie globale Erderwärmung ist zu einer der größten Herausforderungen geworden, vor der unsere Generation steht. Angesichts der riesigen Aufgabe, vor der die gesamte Menschheit steht, darf man aber auch als „kleiner Mann von der Straße“ nicht verzweifeln.
Denn jeder Einzelne kann etwas dagegen tun, indem er zum Beispiel seinen eigenen Konsum und seine Investitionen überdenkt. Der vorliegende Text soll deshalb eine interessante Möglichkeit aufzeigen, wie auch Einzelpersonen zum Schutz unseres Klimas beitragen können. Die Antwort lautet: Massivholz.
Massivholz bezeichnet zunächst eine Konstruktionsweise, wie sie zum Beispiel im Gebäudebau zum Einsatz kommt. Hierbei werden in der Regel mehrere „Lagen“ rechtwinklig zueinander versetzt aneinandergeleimt, wodurch ein massives Holzelement entsteht. Dabei liegt der besondere Nutzen von Massivholz bereits im Werkstoff selbst.
Achtet man nämlich beim Holz darauf, dass es aus deutschen Wäldern stammt und nicht etwa aus den Tropen, ist Holz ein sehr nachhaltiger Rohstoff, denn: Die deutsche Forstwirtschaft ist selbst auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Im Jahr werden nicht mehr Bäume gefällt, als in der gleichen Zeit nachwachsen. Wird das Holz nun im Hausbau oder für andere Zwecke als Baumaterial verwendet (nicht verfeuert!), wird es aus dem CO2 Kreislauf entnommen und dient somit langfristig als CO2 Speicher, was sich positiv auf das Weltklima auswirkt.
Massivholz kann aber auch in anderen Zusammenhängen genutzt werden, als zum Hausbau, beispielsweise bei der Herstellung von Massivholzbetten. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, doch der Nutzen für die Umwelt bleibt.
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