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| Infos zum Artikel | | Autor: | Patrick Berger | | Datum: | 31.08.2010 | | Views: | 161 |  |
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Vermögensverwalter genießen viel VertrauenDie Suche nach einem kompetenten Vermögensverwalter ist nicht ganz einfach. Schließlich muss man dem Vermögensverwalter voll und ganz vertrauen können. Wenn das Vertrauen fehlt, dann fehlt die Basis. Das Vertrauen zwischen Vermögensverwalter und Anleger festigt sich im Laufe der Zeit – das ist genau wie bei einer Beziehung. Es ist gut, nicht alles sofort auf eine Karte zu setzen. Wie kompetent der Vermögensverwalter wirklich ist, zeigt sich schließlich nicht sofort. Es gibt Menschen, die sich besonders gut verkaufen können – sogar besser als sie es de facto sind. Deswegen ist im Bereich der Vermögensverwaltung auch wirklich Vorsicht geboten. Überall gibt es Abzocker und schwarze Schafe, auch unter den Vermögensverwaltern! Ein hart verdientes Vermögen kann schneller futsch sein, als man zu schauen fähig ist. Fehlspekulationen führen automatisch zu Verlusten. Es ist klar, dass wirklich kein Mensch unfehlbar ist – auch kein Vermögensverwalter.
Nun ist es so, dass immer mehr Anleger ihr Geld in die Hände unabhängiger Vermögensverwalter legen. Das Vertrauen in die Banken ist zurzeit nicht gerade von rosiger Natur. Unabhängige Vermögensverwalter genießen den Ruf der Transparenz. Eine offensichtliche Leistung wird versteckten Kosten somit vorgezogen. Banken bieten oft eine kostenlose Beratung an. Fakt ist jedoch, dass sich unzählige Kosten in den Produkten selbst verstecken, so z.B. Verwaltungsgebühren oder der Ausgabeanschlag in Investmentfonds. Für Transparenz sorgen freie Vermögensverwalter durch den Verzicht auf Verkaufsprovisionen.
Ein unabhängiger Vermögensverwalter unterliegt keinen Vorgesetzten. Der Anleger selbst ist der Vorgesetzte. Beschränkungen werden somit ausgeschlossen. Ein Vermögensverwalter, der an einen Konzern gebunden ist, muss strikten Vorgaben folgen. Er verdient an Provisionen. Das führt sehr oft dazu, dass kurzfristige Verkaufsziele zum Tragen kommen, da jede neue Transaktion eine erneute Provision verspricht. Dazu kommt, dass die Produkte von Schwester- oder Tochtergesellschaften des jeweiligen Konzerns – für welchen der Vermögensverwalter arbeitet – vorgezogen werden. Ein neutrales Agieren findet nicht statt!
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