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Infos zum Artikel
Autor:Max Neugebauer
Datum:24.07.2010
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Die Kopten

Monophysiotismus ist die Ein-Naturen-Lehre, nach der Christus nur göttlich ist. Die Zwei-Naturen-Lehre ist das, was die meisten Christen glauben: Christus ist menschlich und dann göttlich. Aber was haben die Kopten damit zu tun? Kopten werden heute Christen genannt, die eigentlich aus Ägypten stammende Christen sind. Dabei ist die Bezeichnung Kopten ursprünglich auf alle Ägypter bezogen gewesen, egal welcher Religion angehörig, und erst später, als die Islamisierung und Arabisierung fort schritt, nur auf die dort lebenden Christen übergegangen. Anfang der koptischen Bewegung war der Konzil von Chalcedon 451 n. Ch., als sich die altorientalische Kirche abspaltete. Die Kopten gibt es heute in zahlreichen Ländern und beschränken sich bei weitem nicht mehr auf Ägypten alleine. Unterschiedliche Schätzungen ergeben, dass zwischen 6 % und 15 % der Bevölkerung im Land jedoch koptische Christen sind. Dabei gibt es verschiedenen christliche Richtungen, wie man sie allgemein auch kennt: griechisch-orthodox, orientalisch-orthodox, koptisch-katholisch, protestantisch etc. Auch in Deutschland gibt es zahlreiche koptische Gemeinden. In Australien eben mehr als eine Million Kopten.

Die Lehre
Als Begründer der koptischen Kirche gilt Markus des Markusevangeliums. Er lebte im 1. Jahrhundert in Ägypten in Alexandria. Kurios ist, dass auch heute noch in der koptischen Sprache gepredigt, doch im alltäglichen Leben selten gesprochen wird. Die Kirche hat einen eigenen Papst, der in Alexandria seinen Sitz hat. Einzigartig in der koptischen Kirche ist die Jugendarbeit. Es gibt Sonntagsschulbewegungen und die Kirche engagiert sich enorm in vielen sozialen Projekten und die Bildung hat einen sehr hohen Stellenwert.





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