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| Infos zum Artikel | | Autor: | Andreas Mettler | | Datum: | 30.06.2010 | | Views: | 227 |  |
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Der lange Strand von UsedomWer noch nie am Meer war und dann das erste Mal an die deutsche Ostseeküste kommt, der ist vielleicht ein wenig enttäuscht. Der Strand, den man dort vorfindet, ist in der Regel kaum mit dem zu vergleichen, was man vielleicht aus dem Fernsehen kennt. Ebenso ergeht es vielen Ostseebesuchern, die zwar schon den einen oder anderen Strand erlebt haben, aber eben im Ausland – in Dänemark beispielsweise. Das erste, was einem natürlich sauer aufstößt, ist die Kurtaxe. Bezahlen, um an den Strand zu gehen? In anderen Teilen der Welt eine absurde Vorstellung, nicht so jedoch in Deutschland. Dann hat man schweren Herzens seine Eintrittskarte gekauft, lässt Deich und die Andeutung von Dünen hinter sich und findet sich an einem schmalen Sandstreifen wieder, der auch noch hoffnungslos überfüllt ist.
Spaziergänge oder Joggen in der einsamen Weite des Strandes? Fehlanzeige. Bei jedem Schritt muss man aufpassen, dass man niemandem auf die Füße tritt. Und wenn man wirklich ein Stück gegangen ist, dann kommt man vielleicht an einen Zaun, wo ein FKK-Strand oder ein Hundestrand beginnt. Gibt es denn, so fragt man sich, an der deutschen Ostseeküste keinen richtig großen Sandstrand? Doch, den gibt es. Nämlich auf der Insel Usedom. Hier findet sich ein Strand, der nicht nur bis zu sechzig Meter breit ist (zugegeben, nicht sehr breit im internationalen Vergleich, aber doch ansehnlich für deutsche Verhältnisse), sondern der vor allem vierzig Kilometer lang ist! Platz genug also für viele, viele Touristen, ohne dass sie sich gegenseitig anrempeln. Aber auch viele andere schöne Stellen sind auf Usedom zu finden, die Ortschaften mit ihrer alten Bäderarchitektur oder die Landschaften im Landesinneren. Wer also auf der Suche nach einem großen Strand und Abwechslung ist, aber Deutschland nicht verlassen möchte, sollte es einmal mit Usedom probieren.
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