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| Infos zum Artikel | | Autor: | Ronny Röder | | Datum: | 16.06.2010 | | Views: | 385 |  |
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Die Atlantikinsel Island entdeckenNoch immer gehört Island zu den Zielen Europas, die für viele Menschen kaum eine Rolle bei der Urlaubsplanung spielen. Andere haben die Faszination der gigantischen Insel längst entdeckt und machen sich auf den Weg in ein Land, das von Urgewalten geformt wurde. Island liegt inmitten des Nordatlantiks und ist rund 1000 km von der Küste Norwegens entfernt. Zwischen Island und Grönland besteht eine Entfernung von rund 300 km. Island umfasst eine Fläche von rund 103.000 qkm, wobei 23 Prozent der Fläche durch Vegetation geprägt werden. 63 Prozent sind Wüste, Ödland und Lava. Nur 11 Prozent des Landes werden von Gletschern geprägt.
Island ist für den Fischfang bekannt und so finden sich 758.000 km³ ausgewiesene Fischereizonen. Das Land hat zahlreiche Besonderheiten zu bieten, von denen viele international bekannt sind. Die höchste Erhebung ist der Hvannadalshnúkur. Er streckt sich mit 2119 m gen Himmel. Der größte See ist mit einer Fläche von 83 qkm der Pingvallvatn. 230 km schlängelt sich der Pjorsá, der längste Fluss durch Island. Island verfügt über eine grandiose Küste mit einer Länge von 4970 km. Der größte Gletscher des Landes präsentiert sich in Form vom Vatnajökull mit 8300 qkm.
Heute leben auf der Insel rund 313.000 Menschen. Pro Quadratkilometer leben rund drei Menschen auf Island. Mit 84 Prozent gehören die meisten Menschen des Landes der Evangelisch-Lutherischen Staatskirche an. Überwiegend wird in dem Land isländisch gesprochen, wobei sich sehr viele Ähnlichkeiten mit dem Altnordischen erkennen lassen. Die Hauptstadt von Island ist Reykjavik. Sie ist eines der bekanntesten Ziele für einen Urlaub auf der Insel und bietet mit modernen Bauten und einem vergleichsweise pulsierenden Leben das Gesicht einer Metropole. Noch heute nehmen Fischerei und Landwirtschaft in der isländischen Wirtschaft eine entscheidende Rolle ein. Gerade in den abgeschiedenen Regionen sind sie einer der wichtigsten Wirtschaftszweige und für das Überleben der Menschen unerlässlich.
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