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| Infos zum Artikel | | Autor: | Textbroker | | Datum: | 21.04.2010 | | Views: | 536 |  |
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Rügen Nordkap an der OstseeDas Nordkap Deutschlands gilt als herausragende Sehenswürdigkeit
Bereits um 1818, als Caspar David Friedrich der Insel Rügen einen Besuch abstattete, konnte er sich der Faszination dieser Insel nicht entziehen. Danach fertigte er das Gemälde “Kreidefelsen auf Rügen“ an. Es gehört mit zu seinen bekanntesten Werken. Jährlich kommen ca. 800.000 Besucher nach Rügen, um sich den nördlichsten Punkt der Insel, das Kap Arkona, anzusehen ( Hotel Ostsee). Häufig wird das Kap Arkona auch als das Nordkap Deutschlands bezeichnet.
Der Besucher muss sein Auto in Putgarden, ca. drei Kilometer vom Kap entfernt, abstellen. Es ist der letzte Parkplatz vor Kap Arkona. Er wurde angelegt, um die Landschaft zu schützen. Erreichen können die Besucher das Kap zu Fuß, mit einer Kutsche oder mit der Arkona-Bahn. Auf der ganzen Insel gibt es Hotels und Pensionen mit tollen Programmen und Fahrten zu den hier genannten Sehenswürdigkeiten ( Hotel mit Meerblick ).
Die beiden Leuchttürme, die am Kap Arkona stehen, fallen dem Besucher sofort ins Auge. Beide wurden bereits vor über 100 Jahren gebaut. In einem der Leuchttürme, dem Schinkelturm, ist ein Museum untergebracht. Ansehen sollte man sich aber auch das Leuchtturmwärterhaus und den Garten. Von der Aussichtsplattform hat der Besucher einen phantastischen Blick über die Ostsee . Auch der zweite Leuchtturm kann mittlerweile, er wurde renoviert, besichtigt werden. Die Reste eines Burgwalls, der zur ehemaligen Jaromarsburg gehörte, sind heute noch zu sehen. Die Jaromarsburg stand vor Jahrhunderten in einer Höhe von 45 Metern am Kap Arkona, wurde aber, als die Dänen die Insel eroberten von ihnen zerstört.
Unterhalb der Klippen im tiefen Einschnitt an der Steilküste liegt das kleine Fischerdorf Vitt. Auch heute fahren noch, wie bereits seit Jahrhunderten, die Fischer mit ihren Booten hinaus, um ihrer Arbeit nachzugehen. Das kleine Dorf Vitt steht heute unter Denkmalschutz. Keiner weiß, wie alt das Dorf wirklich ist, sicher ist man sich aber, dass es bereits vor 1000 Jahren geschichtlich erwähnt wurde. Um 1800 wurde eine kleine Kapelle errichtet, um den Fischern die Möglichkeit zu geben, an einer Predigt teilzunehmen. Diese Kapelle kann auch besichtigt werden. Erreichbar ist die Kapelle mit der Arkona-Bahn.
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