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| Infos zum Artikel | | Autor: | Paul Ehelechner | | Datum: | 25.02.2010 | | Views: | 420 |  |
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Hamburger SchanzensprungDer Mensch von Welt trägt im Hamburger Schanzenviertel heute Tattoos, Piercings und (die Männer) einen 8-Tage-Bart zur Schau.
Bei den Touristen wird das Schanzenviertel immer beliebter – hauptsächlich liegt das an der Wandelbarkeit der Speicherstadt im Hafenbezirk Hamburgs.
Nach dem zweiten Weltkrieg war es ein reines Arbeiterviertel welches in den 1960er mit der Hafenkrise mehr und mehr zerfiel und schließlich in 1980er Jahren mit öffentlichen Mitteln wieder saniert wurde.
Hier entstanden über die Jahre hinweg neue Wohn- und Geschäftswelten. 2008 wurde die „Sternschanze“ zu einem offiziellen Hamburger Stadtteil. Zudem ist die „Sternschanze“ eines der lebendigsten und buntesten Viertel der ganzen Stadt.
Dass Prominente nicht gleich mit offenen Armen hier empfangen werden beweist der „Fall“ von Tim Mälzer der hier im Sommer 2009 ein Restaurant eröffnet hat. Es wird nicht geliebt – höchstens geduldet.
Den Charme einer noblen Jugendherberge versprüht das Hotel Hamburg „Schanzenstern“, dessen Geschäftsführerin Gunhild Abigt einst sagte: „Das ist kein Wohnviertel mehr, es geht nur noch ums Vergnügen.“
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