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| Infos zum Artikel | | Autor: | Bernd Radler | | Datum: | 10.02.2010 | | Views: | 680 |  |
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Rasierer - Hersteller kämpfen um das PublikumIn der Mittelklasse der Elektrorasierer – in etwa der Preisbereich zwischen 50 und 100 bis 130 Euro) – ist der Konkurrenzkampf zwischen Braun (Markenzeichen Scherkopf) und Philips (rasiert mit rotierenden Messern auf drei Sockeln) am deutlichsten zu spüren. Für den Kunden heißt dies, dass in dieser Liga die Modellunterschiede erheblich mehr zu Tage treten, als bei den Einsteigermodellen oder in der Topklasse. Im hart umkämpften Mittelfeld können 10 oder 20 Euro mehr ein erhebliches Plus an Technik oder Komfort bringen.
Fast selbstverständlich ist bei Geräten oberhalb von 50 Euro die Auslegung als Akkurasierer. Diese Technik hat sich bewährt und ermöglichte auch die Entwicklung von elektrischen Nassrasierern für die schnelle Rasur unter der Dusche. Hintergrund ist dabei, dass im Gerät eine deutlich geringere Stromspannung anliegt. Mit einem Rasierer, der direkt mit dem Stromnetz verbunden ist, sollte man tunlichst vermeiden, zu duschen oder gar zu baden.
Die Entwicklungsarbeit bei der Scherkopfmechanik und –elektrik zielt seit Jahrzehnten vor allem auf die Verbesserung der Rasur. Dabei hat sich ein Trick durchgesetzt, der auch bei den nicht elektrischen Nassrasierern zu neuen Erfolgen führte. Das Barthaar wird vor der Rasur durch ein vorliegendes Messer ergriffen und angehoben und kann somit tiefer abgeschnitten werden. Man(n) rasiert also das Barthaar morgens um 7 an einer Stelle, wo es planmäßig laut Wachstumsverordnung erst gegen 16 Uhr das Licht der Welt erblicken würde. Damit soll das Ergebnis der Rasur (glatte Haut) erheblich länger Bestand haben. Durch die Verwendung mehrerer Klingen werden die Stoppeln noch mehr angehoben.
Die Wirksamkeit solcher Methoden hängt natürlich auch immer von persönlichen Faktoren ab. Wer relativ langsamen Bartwuchs feststellt, kann vielleicht auf die dritte oder vierte Klinge verzichten. Dies gilt auch für denjenigen, der sich im Laufe des Tages noch mal rasieren kann (etwa vor dem Theaterbesuch am Abend) oder wem es nichts ausmacht, wenn er nach 16 Stunden schon mit einem 3-Tages-Bart gesehen wird. Der technische und finanzielle Aufwand sollte also immer im Licht des tatsächlichen, individuellen Nutzens betrachtet werden.
Dies ist darüber hinaus auch in Bezug auf die Körperform zu sehen. Die Kinn- und Halspartie ist bei jedem Menschen anders geformt. So reicht dann bei einem Menschen ein gewöhnlicher Rasierer, bei anderen muss der Scherkopf hochflexibel sein. Gerade diesen Aspekten widmen sich die teureren Geräte.
www.rasierer.eu
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