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| Infos zum Artikel | | Autor: | Heiko Konradt | | Datum: | 15.12.2009 | | Views: | 473 |  |
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Wein-Stein – Ist er schädlich?Wein gibt es schon seit vielen Jahrhunderten und darf auf einer guten Party natürlich nicht fehlen. Wein ist nach Bier das beliebteste alkoholische Getränk in Deutschland. Ob Rotwein, Weisswein oder ein vollmundiger Rosé, Wein ist und bleibt ein alter Verkaufsschlager. Umso länger man einen Wein reifen lässt, desto geschmackvoller und intensiver wird er in seinem Geschmack und entwickelt Wein-Säure. Doch wie entsteht der berüchtigte Wein-Stein? Wein-Stein ist eine natürliche kristallisierte Ablagerung des Weinzuckers. Man findet Wein-Stein in natürlicher Form in zahlreichen Früchten, vor allem in Trauben. Je reifer die Trauben sind, desto größer ist der Anteil an Wein-Säure nachher in der Flasche. Und je länger sie am Rebstock reifen, desto länger haben die Trauben auch Zeit, aus dem Boden viele Mineralien aufzunehmen. Treffen diese Mineralien und die Wein-Säure aufeinander, so kann sich während der Alkoholgärung des Weins nach und nach an den Wänden, am Boden oder an den Korken der Wein-Flasche oder bereits im Fass Wein-Stein bilden. Wein-Stein findet man durchaus auch schon in jungen Weinen. Am häufigsten jedoch findet man Wein-Stein bei älteren, wertvollen Weinen, also bei Auslesen, Trockenbeerenauslesen und Beerenauslesen wie beispielsweise ein Riesling. Der Fachmann spricht hier vom "Altersweinstein", den man an den größeren Salzkristallen erkennt, die sich erst nach und nach bilden. Die Kristalle im Wein sind aber weder schädlich noch sind sie ein Zeichen mangelnder Qualität des Weins - ganz im Gegenteil.
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