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| Infos zum Artikel | | Autor: | Norbert Eichler | | Datum: | 04.09.2009 | | Views: | 457 |  |
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Ziele von ZahnimplantatenWird von einem Zahnimplantat gesprochen, so werden damit häufig zugleich das eigentliche Implantat und die auf das Implantat aufgesetzte künstliche Zahnkrone gemeint. Im Prinzip sind das jedoch zwei unterschiedliche Dinge. Das Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die im Kieferknochen eines Patienten verankert wird. Gemeinsam mit der künstlichen Krone, die anschließend mit dem Implantat verbunden wird, kann das Zahnimplantat einen fehlenden Zahn ersetzen. Alternativ ist es auch möglich, dass ein Zahnimplantat als Verankerung für eine ganze Reihe künstlicher Zähne dient, um mehrere fehlende Zähne zu ersetzen. Schaut man sich beim Einsetzen von Zahnimplantaten mögliche Ziele an, so stößt man einerseits auf ästhetische Ziele und andererseits auf medizinische Ziele des Eingriffs. Als ästhetische Ziele lassen sich möglichst lückenlose Zahnreihen vor allem im sichtbaren Bereich der beiden Kiefer definieren. Viele Menschen empfinden sichtbare Lücken in ihrem Gebiss als Einschränkung ihrer eigenen Attraktivität. Auf der anderen Seite kann ein Implantat dazu beitragen, Vor- oder Rückbisse eines Menschen zu korrigieren und bietet Patienten und Ärzten so die Chance, medizinische Ziele zu verfolgen.
Eine komplette Zahnimplantat-Behandlung beinhaltet in der Regel mehrere Sitzungen in der Zahnklinik oder -praxis. Die Gesamtzeit erstreckt sich über ein- bis zwei Monate. Das sind allerdings Orientierungswerte für Zahnimplantat-Behandlungen, von denen die individuelle Behandlung abweichen kann. Der eigentlichen Behandlung geht eine intensive Voruntersuchung voraus, bei der die Beschaffenheit des Kiefers eines Patienten möglichst genau vermessen wird. Die exakte Vermessung vergrößert die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung. Es gibt unterschiedliche Implantat – Formen wie etwa das Zylinder- oder das Schraubenimplantat. In der Regel wird ein Zahnimplantat aus Titan produziert, da Titan eine Reihe von Eigenschaften aufweist, die es als Material für ein Zahnimplantat auszeichnen. Titan ist belastbar und langlebig und verwächst im Allgemeinen sehr gut mit dem Kieferknochen. Die Krone, die auf das Implantat aufgesetzt wird, wird beispielsweise aus Keramik oder Gold hergestellt.
Um mögliche Risiken bei der Implantat – Behandlung gering zu halten und das Implantat möglichst dauerhaft haltbar zu machen, sollte die Behandlung von erfahrenen Ärzten durchgeführt werden. Nach dem Eingriff kann es beispielsweise, wenn das Zahnimplantat eingesetzt wurde, vereinzelt zu Nachblutungen oder Schwellungen kommen. Sind die Bedingungen für den Eingriff gut, so sind die Risiken im Allgemeinen jedoch als gering einzustufen.
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