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| Infos zum Artikel | | Autor: | KOMMAX | | Datum: | 27.06.2008 | | Views: | 567 |  |
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Herzinfarkt-Risikotest im InternetOft genug nimmt man im eigenen Umfeld oder in den Medien wahr, wie vermeintlich kerngesunde Mitmenschen einem Herzinfarkt erliegen. Allein im Jahr 2006 wurde laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes der akute Infarkt in Deutschland rund 60.000 Menschen zum tödlichen Verhängnis.
Die Krankheit beschränkt sich nicht nur auf Personen höheren Alters und Senioren, dennoch erleiden diese häufiger eine Herzattacke. Männer gelten im Alter von 50-60 Jahren als besonders gefährdet, das Herzinfarkt-Risiko von Frauen ist zwischen dem 60. und dem 70. Lebensjahr am höchsten.
Fatalerweise werden Herzattacken von den Betroffenen nicht immer wahrgenommen oder als diese gefährliche Erkrankung identifiziert. Das gilt beispielweise für den so genannten „Stummen Infarkt“, der ohne Schmerzen oder sonstige spürbare Beschwerden auftritt sowie für den speziell bei Frauen häufigen „Eva-Infarkt“, bei dem es nur zu untypischen Beschwerden kommt, sodass der dieser auch vom Arzt oft zu spät erkannt oder falsch behandelt wird.
Was viele Menschen nicht wissen: Schon lange vor den ersten Krankheitsanzeichen lässt sich anhand verschiedener Faktoren das persönliche Herzinfarkt-Risiko einschätzen. Wer herausfinden möchte, wie es um seine eigene Gefährdung steht, dem bietet ein schneller und kostenloser Test der Deutschen Herzstiftung, den man im Internet selbst machen kann, einen ersten Anhaltspunkt. Der Risikotest erhebt nicht den Anspruch, die Zukunft vorherzusagen, wie die Stiftung betont, sondern soll das Bewusstsein für das eigene Risiko schärfen. Näheres zum Herzinfarkt-Risikotest sowie weitere Tipps und Informationen zur Gesundheit findet man auf www.serviceseiten50plus.de.
Grundsätzlich kann man selbst einiges tun, um dem Risiko eines Herzinfarktes entgegenzuwirken. Denn nur wenige Risikofaktoren, wie erbliche Veranlagung oder Alter, sind nicht beeinflussbar. Positive Auswirkungen haben beispielsweise der Verzicht auf Nikotin und übermäßigen Alkoholkonsum sowie die Vermeidung von Übergewicht oder extremen Stresssituationen. Außerdem lebt weniger riskant, wer auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung achtet.
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