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| Infos zum Artikel | | Autor: | frank.hageberger@web.de | | Datum: | 07.06.2008 | | Views: | 766 |  |
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Barrierefreies NetzGerade behinderte Menschen nutzen das Internet statistisch gesehen besonders häufig. Da ist es umso bedenklicher, dass sich bis heute kaum einheitliche Standards in der Welt der Webentwicklung durchgesetzt haben um das Internet wirklich barrierefrei zu gestalten. Viele Websites benutzen nach wie vor Tabellen um Navigationen oder Seiteninhalte zu gestalten, Bilder als Überschriften oder auch Java-Applets. Zwar ist die Nutzung dieser Elemente legitim, doch beispielsweise für sehbehinderte Menschen eine Zumutung, wenn es nicht zumindest noch eine zusätzliche barrierefreie Version gibt.
Doch viel besser als eine barrierefreie Zweitversion einer Seite ist, wenn man als Programmierer eines Internetauftrittes gleich ein Design entwickelt, welches sowohl barrierefrei ist, als auch sehr ansprechend Aussieht. In der Regel ist es ohnehin so dass ein barrierefreies Webdesign viel einfacher von Suchmaschinenbots gelesen und indexiert werden kann und somit noch ganz andere Vorteile mit sich bringt. Es ist allerdings schon eine Herausforderung all diese unterschiedlichen Anforderungen gemeinsam unter einen Hut zu bekommen.
Deswegen setzen sich IT-Spezialisten, wie die der selbständige Internetunternehmer Jan Fastenrath für die Entwicklung von Tools ein, die diesen ganzen Vorgang einfacher gestalten. Herr Fastenrath ist bestrebt in seiner Firma zukünftig Technologien zu entwickeln, die bisher bestehende CMS ersetzen oder ergänzen. Mit ihnen soll es möglich werden, Websites auf einfachem Wege zu gestalten und das Ganze ohne dass man all zu sehr zusätzlichen Aufwand betreiben muss um die entsprechende Seite auch barrierefrei zu halten. Der Webdesigner wird beim Erstellen der Seite auf Wunsch im Punkto Barrierefreiheit Stück für Stück an die Hand genommen und bekommt von der Software Vorschläge unterbreitet um die Optimierung in Richtung der Barrierefreiheit zu vereinfachen.
Mit solchen Produkten wird es hoffentlich zukünftig einfacher auch Behinderten Menschen einen komfortablen Aufenthalt im weltweiten Datennetz zu ermöglichen.
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