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| Infos zum Artikel | | Autor: | Georg Schramm | | Datum: | 19.05.2008 | | Views: | 710 |  |
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Ressourcenschonende alternative AntriebeAufgrund steigender Rohöl-Preise und der Verknappung fossiler Brennstoffe in den nächsten Jahrzehnten scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann sich alternative Fahrzeuge in der Zukunft durchsetzen.
Die Frage nach der Art des Antriebs ist dabei allerdings noch völlig offen und eine konkrete Antwort bis jetzt noch nicht abzusehen. Viele Entwicklungen haben dabei mit unerwarteten Auswirkungen zu kämpfen, darunter zum Beispiel die Variante mittels Biodiesel sein Fahrzeug zu betreiben. In jüngster Vergangenheit führte der vermehrte Anbau von Ölpflanzen, die für die Produktion von Biokraftstoffen benötigt werden, und der damit verbundene Rückgang von Nutzflächen für Getreide, zu einer Verknappung von Grundnahrungsmitteln. Diese Verknappung geht mit einer Verteuerung der Lebensmittel einher, was gerade Drittweltstaaten am schwersten trifft. Eine Entwicklung die sich in den nächsten Jahren sicher noch verschärfen wird, wenn die fossilen Rohstoffe zur Neige gehen und ressourcenhungrige Staaten auf Energie angewiesen sind.
Unabhängig von politischen und gesellschaftlichen Problemen, die der Umstieg in den nächsten Jahrzehnten mit sich bringen wird, sind es auch die alternativen Fahrzeuge selbst, die noch nicht so komfortabel und nutzbringend arbeiten, wie sich viele Entwickler das wünschen. Zieht man Informationen zu Elektroautos beispielsweise bei 2WiD.net zu Rate, erkennt man schnell, dass selbige oftmals noch keinen adäquaten Ersatz zu Otto-Normal-Fahrzeugen darstellen können. Zum einen wird das Platzangebot durch einen großen und schweren Akkumulator eingeschränkt. Das enorme Gewicht dieses Stromspeichers führt andererseits zu einer relativ geringen Reichweite, die damit nur den Bruchteil von derzeitigen Standard-Motoren beträgt.
Eine Alternative dazu wäre der Einsatz sogenannter Hybrid-Fahrzeuge, die bevorzugt im Stadtverkehr einen Elektroantrieb einsetzen, der schadstoff- und abgasfrei arbeitet, auf Langstrecken mit einem normalen Verbrennungsmotor ausgestattet sind, was wiederum das Problem der Reichweite löst. Dementgegen steht in erster Linie aber die Komplexität der zu verbauenden Motorenkonstruktion sowie der damit verbundenen hohen Anschaffungskosten. Mit der Komplexität des Antriebssystems kann auch eine entsprechende Erhöhung der Unterhaltskosten einhergehen, wenn Reparaturen und Wartungen durchgeführt werden müssen.
Beispiele, die bislang dafür sprechen, dass die Ablösung von Otto-Normal-Fahrzeugen mit Sicherheit noch einige Zeit auf sich warten lässt.
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