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| Infos zum Artikel | | Autor: | Sefan Faanj | | Datum: | 09.01.2008 | | Views: | 755 |  |
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Francois CouperinFrancois Couperin wurde am 5.11.1668 in Paris geboren und ist am 5.2.1733 in Paris gestorben. Er entstammt einer alten Musikerfamilie. Sowohl der Vater als auch der Großvater waren als Musiker in Diensten des königlichen Hofes. So erhielt er seine erste musikalische Ausbildung auch bei seinem Vater, der ihn auf der Geige, der Viola da Gamba und auf Tasteninstrumenten unterwies. Als sechzehnjähriger ging er zur Vervollkommnung seiner Ausbildung für fünf Jahre nach London, wo er Unterweisungen von Georg Friedrich Händel, Johann Nepomuk Pepusch und Henry Purcell erhielt. Nachdem er nach Paris zurückgekehrt war, war er genauso wie sein Vater und Großvater am königlichen Hof tätig. Neben sein Arbeit als Komponist und ausübener Musiker am Hof verfasste er in dieser Zeit ein musiktheoretisches Lehrwerk, das auch noch im 19.Jahrhundert beispielhaft war. Ausgehend von der Musik des Mittelalters und der frühen Mehrstimmigkeit der Notre-Dame-Epoche weist er darin auch auf die Bedeutung der Obertöne hin, auf die das ganze Tonsystem der abendländischen Musik aufgebaut ist. Erst John Alexander Ellis greift den Gedanken später auf und kann mittels physikalischer Messungen die Richtigkeit der Behauptungen von Couperin bestätigen.
Als Komponist entwickelte sich Francois Couperin von einfachen tänzerischen Stücken hin zu kontrapunktischen Satzweisen, die den Vergleich mit Johann Sebastian Bach nicht zu scheuen brauchen. Seine Satztechniken wurden später von Komponisten Wie Brahms oder Joseph Joachim aufgegriffen. Mehr Infos zu Couperin.
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